10 February 2026, 07:17

10.080 Euro für den Frieden: Bergisches Museum schließt erfolgreiche Schmiedeaktion ab

Eine Gruppe von Männern in einer Schmiede, jeder hält einen Hammer in der Hand, auf einem Schwarz-Weiß-Bild.

10.080 Euro für den Frieden: Bergisches Museum schließt erfolgreiche Schmiedeaktion ab

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Handel beendet "Schmieden für den Frieden"-Kampagne

Das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Handel hat seine Aktion "Schmieden für den Frieden" erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der Initiative sammelte das Museum durch Spenden für handgeschmiedete Friedensnägel insgesamt 10.080 Euro. Das Projekt verband traditionelles Handwerk mit einem Appell für gesellschaftliche Verantwortung und erfuhr sowohl von den Organisatoren als auch von Unterstützern große Anerkennung.

Jeder während der Aktion hergestellte Friedensnagel maß etwa 25 Zentimeter. Die Besucher zeigten sich großzügig und brachten damit ihre Solidarität mit der Sache zum Ausdruck. Willi Carl, Vorsitzender des Freundeskreises des Museums, bedankte sich bei der Öffentlichkeit für die überwältigende Unterstützung.

Die Bethe-Stiftung verdoppelte den gesammelten Betrag, sodass die Wirkung der Spenden noch größer ausfiel. Die Hälfte der Gesamtsumme fließt in inklusive Programme des Bergischen Museums selbst. Die verbleibenden 5.020 Euro gehen an die Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach–Butscha und unterstützen humanitäre Hilfsprojekte in der ukrainischen Stadt Butscha.

Museumsdirektorin Sandra Brauer betonte, wie die Kampagne Handwerkskunst mit Gemeinschaftsgeist verband. Arne Meinhardt vom Partnerschaftsverein unterstrich, welchen konkreten Unterschied die Mittel für die Menschen in Butscha machen werden. Klaus Orth, Vorstandsmitglied der Bethe-Stiftung, ergänzte, dass die Initiative den Stiftungszweck widerspiegle, bürgerschaftliches Engagement sinnvoll zu fördern.

Die Aktion "Schmieden für den Frieden" ist nun offiziell beendet. Die 10.080 Euro werden zwischen lokalen Museumsprojekten und der Hilfe für Butscha aufgeteilt. Die Organisatoren werteten die Kampagne als gelungene Verbindung von Tradition, Wohltätigkeit und öffentlicher Teilhabe.