08 May 2026, 22:28

121 neue Deutsche: Feierliche Einbürgerung in der Scharoun-Schule Marl

Gruppe von Menschen vor dem Reichstagsgebäude in Berlin mit einer Fahne, auf der "Wir sind ein Menschenrecht" steht, mit den architektonischen Details des Gebäudes und umliegenden Fahnen unter einem bewölkten Himmel.

121 neue Deutsche: Feierliche Einbürgerung in der Scharoun-Schule Marl

121 Menschen erhalten deutsche Staatsbürgerschaft bei Feier in Marls Scharoun-Schule

Bei einer feierlichen Zeremonie in der Scharoun-Schule in Marl wurden 121 Menschen als deutsche Staatsbürger vereidigt. Die Veranstaltung markierte den neuesten Jahrgang neuer Bürgerinnen und Bürger in einer Stadt, in der bereits über 14.400 Menschen mit Migrationshintergrund aus mehr als 120 Nationen leben. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhielt während der offiziellen Feier ihre oder seine Einbürgerungsurkunde.

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Matthias Ruettgardt, stellvertretender Leiter des Bürgerdienstes, überreichte den Neu-Bürgern die amtlichen Dokumente. Unter ihnen befanden sich 17 zuvor staatenlose Personen. Zu den Eingebürgerten zählten auch Familien mit Kindern, die als Geschenk eine Mal-Collage für die unter 12-Jährigen sowie ein Exemplar des Grundgesetzes erhielten.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Stephan Arnold und seiner Tochter Jule. Ruettgardt ermutigte die neuen Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und ihre Rolle in der Gemeinschaft anzunehmen.

Allein in diesem Jahr wurden in Marl bereits 367 Menschen eingebürgert, die meisten davon aus Syrien (204) und der Türkei (35). Weitere häufige Herkunftsländer sind Polen und Ägypten. Den Abschluss der Zeremonie bildete das gemeinsame Singen der Nationalhymne, gefolgt von einem Gruppenfoto zur Erinnerung an den besonderen Tag.

Die neuen Bürgerinnen und Bürger bereichern nun die vielfältige Bevölkerung Marls, in der bereits über 14.400 Menschen mit internationalen Wurzeln leben. Mit ihrer Einbürgerung steigt die Gesamtzahl für das Jahr 2025 auf 367 – viele von ihnen stammen aus Syrien, der Türkei und anderen Ländern. Die Veranstaltung unterstrich das Engagement der Stadt für Integration und gesellschaftliche Teilhabe.

Quelle