30 April 2026, 08:39

16. Hilfskonvoi aus Bergisch Gladbach bringt 54 Tonnen Hoffnung in die Ukraine

Plakat mit der Aufschrift "American Rescue Plan" auf blauem Hintergrund, weißer Schrift und einem weißen und blauen Grafik eines Hauses mit einem roten Herzen, mit den Wörtern "Hilfe ist da" und "American Rescue Plan" in fetter weißer Schrift, neben einem Bild einer Person mit ausgestreckten Armen.

16. Hilfskonvoi aus Bergisch Gladbach bringt 54 Tonnen Hoffnung in die Ukraine

Freiwillige aus Bergisch Gladbach und Overath haben ihren 16. Hilfskonvoi in die Ukraine abgeschlossen und dabei 54 Tonnen lebenswichtige Güter geliefert. Die Reise umfasste eine lange Wartezeit an der polnisch-ukrainischen Grenze, wo die Kontrollen 16 Stunden dauerten, bevor das Team weiterfahren durfte. Im Land angekommen, erlebten die Helfer hautnah mit, wie die Spenden die Menschen in größter Not erreichten.

Acht Fahrer starteten mit vier Lkw, beladen mit Konserven, warmer Winterkleidung, Holzöfen, Spielzeug sowie Säcken mit Mehl, Zucker und Salz. Ihr Ziel war die Region Chmelnyzkyj im Süden der Ukraine, wo Familien aufgrund des anhaltenden Krieges weiterhin mit Entbehrungen kämpfen.

Im Traumazentrum von Chmelnyzkyj zeigte der Leiter Oleksander Chalsyjim den Freiwilligen, wie die Mitarbeiter Familien bei der Bewältigung psychischer Kriegsfolgen unterstützen. Die Psychologin Olena Lebedjewa leitet zudem eine Selbsthilfegruppe für Frauen, die ihre Ehemänner im Konflikt verloren haben. Das Team beobachtete, wie die Hilfsgüter an Menschen verteilt wurden, die mit täglichen Versorgungsengpässen zu kämpfen haben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Jeden Morgen um 9 Uhr hält das Leben in der gesamten Ukraine für eine Schweigeminute inne, um der Kriegsopfer zu gedenken. Diese stille Ehrung spiegelt die tiefen Verluste wider, die viele Gemeinden weiterhin erleiden.

Die Vorbereitungen für den nächsten Konvoi – den 17. – laufen bereits auf Hochtouren, mit einer geplanten Abfahrt im November. Diesmal wird das Team auch einen Krankenwagen transportieren, um die medizinische Versorgung in der Region zu stärken.

Wer die Hilfsaktionen unterstützen möchte, kann sich an Norbert Kuhl in Overath (0170-350 30 40) oder Ulrich Gürster in Bergisch Gladbach (0179-458 2444) wenden. Die regelmäßigen Konvois liefern weiterhin dringend benötigte Hilfe – von medizinischem Material bis hin zu Grundnahrungsmitteln – für die vom Krieg Betroffenen.

Quelle