24-Jähriger CDU-Politiker leitet Solingens Integrationsausschuss mit neuem Fokus
Paulina Mangold24-Jähriger CDU-Politiker leitet Solingens Integrationsausschuss mit neuem Fokus
Valerio La Mendola ist zum neuen Vorsitzenden des Solinger Ausschusses für Chancengleichheit und Integration (ACI) gewählt worden. Der 24-jährige CDU-Politiker übernimmt das Amt mit erweiterten Kompetenzen, nachdem kürzlich die kommunalen Richtlinien für die Agentur für Arbeit reformiert wurden. Seine Wahl markiert eine Neuausrichtung der Arbeit des Gremiums im Bereich kultureller und sozialer Integration.
La Mendola bringt Erfahrung aus der Sozialarbeit und der Kommunalpolitik in seine neue Position ein. Der 1999 in Solingen geborene Sohn einer Familie mit süditalienischen Wurzeln arbeitete zuvor als Integrationsberater für die Stadt. Seit 2014 ist er in der CDU aktiv und setzt sich besonders für die Unterstützung von Geflüchteten und Jugendinitiativen ein.
Als stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union Solingen und Mitglied im Bezirksvorstand Burg/Höhscheid engagiert er sich seit Langem für kommunale Belange. CDU-Fraktionschef Carsten Voigt hob La Mendolas fachliche Kompetenz, sein Engagement und seine Fähigkeit hervor, die Anliegen der Menschen aufzugreifen. Unter seiner Führung wird der ACI den Zugang von Migrantinnen, Migranten und Geflüchteten zum Arbeitsmarkt priorisieren. Zudem rückt die frühe Sprachförderung im Kindesalter in den Fokus. La Mendola fordert offene Debatten über Jugendentwicklungen im Zusammenhang mit Gewalt und Kriminalität und betont Prävention als Lösungsansatz. Kulturelle und Integrationsvereine sollen künftig eine stärkere Stimme in der Arbeit des Ausschusses erhalten. Wiederholt hat La Mendola Beschäftigung als entscheidenden Schritt für gelingende Integration hervorgehoben.
Der wachsende Einfluss des ACI spiegelt Solingens zunehmende Konzentration auf Integrationspolitik wider. La Mendolas Hintergrund in der Sozialarbeit und Kommunalpolitik qualifiziert ihn, die neuen Schwerpunkte des Gremiums zu leiten. Die CDU plant eine engere Zusammenarbeit mit kulturellen Gruppen sowie einen Ausbau der frühen Sprachförderung.






