01 February 2026, 07:13

24-Stunden-Warnstreik legt Nahverkehr in NRW lahm – Schulen in Not

Eine Gruppe von Schulbussen fährt auf einer von hohen Gebäuden gesäumten Straße, mit Menschen auf dem Bürgersteig, Bäumen, Laternen und einer Fahne mit Stange im Hintergrund, unter einem sichtbaren Himmel.

24-Stunden-Warnstreik legt Nahverkehr in NRW lahm – Schulen in Not

Öffentlicher Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen: 24-stündiger Warnstreik ab 2. Februar 2026

Ab dem 2. Februar 2026, 4 Uhr morgens, bis zum folgenden Tag um 4 Uhr wird der öffentliche Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen von einem 24-stündigen Warnstreik betroffen sein. Die Arbeitsniederlegung wird den Verkehr in den meisten Großstädten lahmlegen, darunter Düsseldorf, Köln, Dortmund und Münster – nur Aachen bleibt verschont. Schulen und Eltern bereiten sich nun auf die Auswirkungen auf die täglichen Fahrten der Schülerinnen und Schüler vor.

Der Streik wird nahezu alle Busse, Straßenbahnen und Züge in den betroffenen Gebieten zum Stillstand bringen. Städte wie Bielefeld, Duisburg und Gelsenkirchen müssen mit erheblichen Verspätungen oder Ausfällen rechnen. Die Behörden betonen, dass die Schulpflicht trotz der Verkehrsbehinderungen weiterhin besteht.

Eltern wird geraten, für ihre Kinder alternative Transportmöglichkeiten zu organisieren. Schulen könnten digitale Aufgaben als zusätzliche Unterstützung anbieten, doch diese ersetzen nicht den Präsenzunterricht. Fehlzeiten werden nur im Einzelfall entschuldigt, wenn die Anreise zur Schule als unzumutbar eingestuft wird.

Bildungsverantwortliche vor Ort weisen darauf hin, dass ein Schulausfall wegen des Streiks nicht automatisch genehmigt wird. Eltern müssen sicherstellen, dass ihre Kinder am Unterricht teilnehmen, sofern die Fahrt nicht tatsächlich unmöglich ist.

Der Streik wird die Belastbarkeit der Schulverkehrspläne in der Region auf die Probe stellen. Eltern und Schulen sind gefordert, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Anwesenheitsquote trotz der Störungen stabil bleibt. Nach Ende der Arbeitsniederlegung werden die Behörden die Entschuldigungen für Fehlzeiten einzeln prüfen.