29 April 2026, 12:33

34 Religionen vereint: Lichter der Hoffnung im historischen Friedensaal Münsters

Menschen beten in einem Saal mit Text in der linken unteren Ecke.

34 Religionen vereint: Lichter der Hoffnung im historischen Friedensaal Münsters

Vertreterinnen und Vertreter aus 34 Religionsgemeinschaften trafen sich am 27. Oktober im historischen Friedensaal von Münster. Das jährliche Treffen, das in diesem Jahr zum 18. Mal stattfand, brachte Führungspersönlichkeiten aus Münster und Osnabrück zu einer Lichterzeremonie und Gesprächen über interreligiösen Dialog zusammen. Bei der diesjährigen Veranstaltung stand zudem ein besonderes Projekt im Mittelpunkt, das den kulturellen Austausch fördern soll.

Die Tradition begann 2005, als Münster den Empfang erstmals im Friedensaal ausrichtete. Seit 2015 wechselt die Veranstaltung jährlich zwischen Münster und Osnabrück und findet stets in den jeweiligen Rathäusern statt. An der diesjährigen Begegnung nahmen rund 50 Teilnehmende teil; Münster Oberbürgermeister Markus Lewe und Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßten die Gäste.

Höhepunkt des Abends war eine Lichterzeremonie im Friedensaal, bei der Vertreter jeder Glaubensgemeinschaft Kerzen als Symbol für den Frieden entzündeten. Lewe betonte die Bedeutung von offenem Austausch und gegenseitigem Verständnis und bezeichnete sie als unverzichtbar für eine funktionierende Demokratie.

Die Veranstaltung war Teil der Reihe "Dialoge für den Frieden", die vom Büro für Frieden und Wissenschaft bei Münster Marketing organisiert wird. Die Reihe entstand in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe 1648 des Bündnisses für Wissenschaft unter der Leitung von Professor Alfons Kenkmann. Während des Empfangs stellte Thomas Nufer sein Projekt "West-Östlicher Divan" vor, das den intellektuellen Austausch zwischen Kulturen und Religionen anregen soll.

Weitere Informationen zum Programm "Dialoge für den Frieden", einschließlich Termine und Themen, sind unter www.stadt-unser.de/frieden/dialoge abrufbar.

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Das Treffen festigte die langjährige Verbindung zwischen Münster und Osnabrück als Friedensstädte. Mit 34 vertretenen Glaubensgemeinschaften unterstrich die Veranstaltung die anhaltenden Bemühungen, Dialog und Verständigung zu fördern. Die Organisatoren planen, die Tradition in den kommenden Jahren abwechselnd in beiden Städten fortzuführen.

Quelle