18 June 2026, 04:24

42 Jahre Polizeidienst: Thomas Roosen verlässt das LZPD NRW mit prägendem Erbe

POL-LZPD: Leiter der LZPD NRW geht in den Ruhestand

42 Jahre Polizeidienst: Thomas Roosen verlässt das LZPD NRW mit prägendem Erbe

Thomas Roosen, Leiter des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW), geht Ende Juli nach fast 42 Jahren im Polizeidienst in den Ruhestand. Seine Karriere umfasste alle Ebenen – vom Streifendienst bis zur Führung einer der wichtigsten Polizeibehörden Nordrhein-Westfalens. Innenminister Herbert Reul lobte seine Führung als wegweisend für die Zukunft des LZPD NRW.

Roosen begann seine Laufbahn im Streifendienst und stieg kontinuierlich auf. Seit dem Jahr 2000 lag sein Schwerpunkt auf der Informationstechnologie, ein Bereich, den er später beim LZPD NRW leitete. Dort verantwortete er eine umfassende Umstrukturierung der zentralen Polizei-IT-Systeme und trieb so Modernisierung und Effizienz voran.

2020 übernahm er die Leitung des LZPD NRW, das am Standort Duisburg rund 1.800 Mitarbeiter beschäftigt und an über zehn weiteren Standorten in der Region vertreten ist. Die Behörde unterstützt polizeiliche Einsätze landesweit – ihr Leitmotiv „Kein Einsatz ohne uns“ unterstreicht ihre unverzichtbare Rolle. Nur ein Drittel der Belegschaft besteht aus Polizeibeamten, der Rest kommt aus mehr als 40 verschiedenen Berufen.

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Bis eine dauerhafte Nachfolge für Roosen gefunden ist, übernimmt Astrid Ohde kommissarisch die Leitung des LZPD NRW.

Mit Roosens Ausscheiden endet eine lange und prägende Karriere im Polizeidienst. Das LZPD NRW steht nun vor der Aufgabe, unter neuer Führung seine strategische Ausrichtung weiterzuentwickeln. Sein Abschied hinterlässt deutliche Spuren im Polizeiwesen Nordrhein-Westfalens.

Quelle