12 February 2026, 09:31

59.000 Euro bei Routinekontrolle beschlagnahmt: Betrugsverdacht mit Ausländerbehörde

Ein aufgeschlagenes Buch mit handgeschriebenem Text, wahrscheinlich ein Dokument aus der Bundesrepublik Deutschland, mit Wasserzeichen am unteren Rand.

Verschachtelt in Widersprüche - 59.000 Euro gesichert - 59.000 Euro bei Routinekontrolle beschlagnahmt: Betrugsverdacht mit Ausländerbehörde

Zwei Männer verloren mehr als 59.000 Euro, nachdem sie von der Bundespolizei in Aachen angehalten worden waren. Der Vorfall ereignete sich bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A4, wo Beamte wegen ihrer widersprüchlichen Aussagen misstrauisch wurden. Später bestätigten die Behörden, dass das Bargeld mit Betrugsdelikten in Zusammenhang mit der Ausländerbehörde stand.

Die 38- und 40-jährigen Männer waren aus den Niederlanden über die A4 nach Deutschland eingereist. Während der Kontrolle konnten beide keine plausible Erklärung für die hohe Geldsumme liefern. Der 38-Jährige besaß zudem keinen gültigen Führerschein, während der 40-Jährige überhaupt keine Ausweispapiere bei sich hatte.

Beide behaupteten, das Geld stamme aus Spielgewinnen. Ein Drogentest am Fahrzeug schlug jedoch positiv an, was weitere Zweifel aufkommen ließ. Die Beamten beschlagnahmten die 59.000 Euro und leiteten Ermittlungen zur Herkunft des Geldes ein.

Weitere Nachforschungen ergaben, dass das Geld durch Betrug erlangt worden war. Das Duo soll ältere Menschen mit gefälschten Anlagegeschäften geprellt haben. Die deutschen Behörden verfolgen nun die Geldströme, befragen Opfer und suchen nach möglichen Mittätern, um das gesamte Ausmaß des Betrugs aufzudecken.

Das beschlagnahmte Geld bleibt vorerst in Polizeigewahrsam, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden arbeiten daran, das Betrugsnetzwerk zu entschlüsseln und alle Beteiligten zu identifizieren. Opfer des Betrugs könnten im Rahmen des laufenden Verfahrens kontaktiert werden.