30 December 2025, 19:22

86-Jährige schmuggelt Goldmünzen im Wert von 17.000 Euro am Kölner Flughafen

Eine Goldmünze mit einem Foto einer Frau.

86-Jährige schmuggelt Goldmünzen im Wert von 17.000 Euro am Kölner Flughafen

86-Jährige bei Schmuggelversuch mit Gold im Wert von fast 17.000 Euro am Flughafen Köln/Bonn erwischt

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Eine 86-jährige Rentnerin wurde am Flughafen Köln/Bonn mit Goldmünzen im Wert von knapp 17.000 Euro ertappt, die sie unerlaubt einführen wollte. Die türkische Staatsbürgerin, die im Kölner Raum lebt, versuchte am 27. Dezember 2025, die Zollkontrolle zu umgehen, indem sie den "grünen Ausgang" für zollfreie Waren nutzte. Beamte entdeckten die Münzen in einem kleinen Schlüsseletui in ihrer Handtasche und beschlagnahmten sie.

Die Rentnerin aus der Region Köln wurde von Zollbeamten gestoppt, als sie den grünen Bereich passierte – einen Weg, der nur für Reisende mit Waren bis zum Freigrenzwert von 430 Euro für Nicht-EU-Länder bestimmt ist. Stattdessen hatte sie vier Goldmünzen im Wert von fast 17.000 Euro in ihrer Tasche versteckt – ein Vielfaches des erlaubten Limits.

Nach EU-Vorschriften müssen Waren, die den Wert von 430 Euro überschreiten, bei der Einreise deklariert werden. Die Seniorin musste umgehend Einfuhrzölle in Höhe von etwa 3.700 Euro zahlen, um die Münzen behalten zu dürfen. Zudem leiteten die Behörden ein Steuerhinterziehungsverfahren gegen sie ein. Die unterbliebene Deklaration hochwertiger Güter kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Im vorliegenden Fall droht der Frau nun eine erhebliche Geldstrafe, sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind.

Die beschlagnahmten Goldmünzen hatten einen Wert von fast dem Vierzigfachen der zollfreien Obergrenze für Reisende aus Nicht-EU-Ländern. Die Zollbeamten betonten, dass der Vorfall die strenge Durchsetzung der Einfuhrbestimmungen unterstreicht. Der Fall der Rentnerin wird nun weiteren rechtlichen und finanziellen Prüfungen unterzogen.