21 January 2026, 23:20

Arminia Bielefeld wählt neuen Präsidenten nach finanzieller Wende und Rekordwachstum

Eine Gruppe von Frauen auf einem Fussballfeld, umgeben von einer Menge im Publikum und Bannern mit Text, auf einem Schwarz-Weiß- Bild.

Arminia Bielefeld wählt neuen Präsidenten nach finanzieller Wende und Rekordwachstum

Arminia Bielefeld wählt neuen Präsidenten nach Phase der finanziellen Erholung und des Wachstums

Nach einer Zeit der finanziellen Konsolidierung und des Aufschwungs hat Arminia Bielefeld einen neuen Präsidenten gewählt. Rainer Kobusch, ehemaliger Topmanager im internationalen Bankwesen, übernimmt das Amt von Rainer Schütte, dessen Amtszeit sowohl Rückschläge als auch jüngste Erfolge prägten. Der Verein verkündete zudem einen Gewinn für die Saison 2024/25 und verzeichnete einen deutlichen Mitgliederzuwachs.

Rainer Schüttes Präsidentschaft begann mit großen Herausforderungen, darunter der doppelte Abstieg und massive Kritik seitens der Fans. Später räumte er ein, dass ein Großteil der Vorwürfe berechtigt gewesen sei, verurteilte jedoch persönliche Beleidigungen und Drohungen. Unter seiner Führung stabilisierte sich der Verein finanziell, reduzierte die Schuldenlast und erzielte in der Saison 2024/25 einen Gewinn von knapp über 2 Millionen Euro.

Allein die Profifußballabteilung erwirtschaftete im selben Zeitraum einen Umsatz von über 40 Millionen Euro. Auch die Mitgliederzahlen stiegen stark an – auf fast 30.000, nahezu eine Verdopplung innerhalb von eineinhalb Jahren. Trotz dieses Wachstums blieb die Teilnahme an der jährlichen Mitgliederversammlung im Vergleich zu den Vorjahren nur leicht erhöht. Die Wahl markiert einen Führungswechsel: Rainer Kobusch löst Schütte als Präsidenten ab. Zudem stieg Kathrin Dahnke als Schatzmeisterin in den Vorstand ein – ein Zeichen für Fortschritte bei der Geschlechterrepräsentanz im Verein.

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Arminia Bielefeld blickt nun mit neuer Führung und einer solideren finanziellen Basis in die Zukunft. Die gestiegenen Einnahmen, die gesunkene Verschuldung und die wachsende Mitgliederzahl deuten auf eine stabilere Perspektive hin. Kobusch und Dahnke werden die nächste Entwicklungsphase des traditionsreichen deutschen Clubs gestalten.