02 April 2026, 18:35

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuem Aktionsplan

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", einige tragen Mützen und Schutzbrillen, andere halten Schilder, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuem Aktionsplan

Bergisch Gladbach erweitert Inklusionsbeirat und setzt auf mehr Barrierefreiheit

Die Stadt Bergisch Gladbach hat ihren Inklusionsbeirat erweitert und Maßnahmen ergriffen, um dessen Arbeit zugänglicher zu gestalten. Erstmals sind nun auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen im Gremium vertreten. Zudem wurde ein neuer Aktionsplan verabschiedet, der die Inklusion in der gesamten Stadt vorantreiben soll.

Im Rahmen einer jüngsten Sitzung des Stadtrats wuchs der Inklusionsbeirat von neun auf dreizehn Mitglieder. Zu den neuen Mitgliedern zählen erstmals Menschen mit Lernbehinderungen – ein wichtiger Schritt, um die Vielfalt in der lokalen Entscheidungsfindung abzubilden.

Während der Sitzung wurden zudem zwei neue Führungskräfte gewählt: Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, übernahm den Vorsitz des Beirats. Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule wurde zu ihrer Stellvertreterin gewählt.

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Der Beirat verabschiedete außerdem einen aktualisierten Inklusionsaktionsplan, der nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem gesamten Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt wird. Parallel dazu setzt der Beirat in seinen offiziellen Dokumenten auf eine klarere und verständlichere Sprache, um die Zugänglichkeit zu verbessern.

Um den Einfluss des Gremiums zu stärken, wurden Vertreter:innen entsandt, die künftig in verschiedenen Ausschüssen des Stadtrats mitwirken. Ihre Aufgabe wird es sein, sicherzustellen, dass die Bedürfnisse und Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in zukünftige Politiken einfließen.

Die Erweiterung des Beirats und der neue Aktionsplan unterstreichen das Engagement Bergisch Gladbachs für mehr Inklusion. Menschen mit Lernbehinderungen haben nun eine direkte Stimme in lokalen Entscheidungsprozessen. Als nächste Schritte stehen die finale Verabschiedung des Plans sowie die fortlaufende Verankerung von Barrierefreiheit in der gesamten Arbeit des Beirats an.

Quelle