Bergisches Museumsnetzwerk feiert Jubiläum mit neuen Plänen für die Zukunft
Paulina MangoldBergisches Museumsnetzwerk feiert Jubiläum mit neuen Plänen für die Zukunft
Ein Jahr nach seinem Start hat das Bergische Museumsnetzwerk sein erstes Jubiläum mit Plänen für eine engere Zusammenarbeit begangen. Der Verband, dem 28 Museen angehören, vereint Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Thematik in kleineren Städten der Region. Viele dieser Häuser sind sowohl auf professionelles Personal als auch auf engagierte Ehrenamtliche angewiesen, um ihre Türen offenhalten zu können.
Offiziell gegründet wurde das Netzwerk vor zwölf Monaten als Netzwerk Bergische Museen e.V.. Seitdem konzentriert es sich darauf, die Verbindungen zwischen seinen Mitgliedern durch Schulungen und fachliche Austauschprogramme zu stärken. Ziel dieser Bemühungen ist es, die Museen zu modernisieren und ihre Relevanz im heutigen Kulturgeschehen zu sichern.
Kürzlich feierte die Gruppe ihr Jubiläum im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen. Dort blickten die Mitglieder auf erste Erfolge zurück, darunter die gemeinsame Ausstellung "Kleine Kästen & Vitrinen", die zeigte, wie kleinere Institutionen durch Zusammenarbeit größere, öffentlichkeitswirksame Projekte realisieren können. Die Finanzierung des Netzwerks stammt aus verschiedenen Quellen: Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen leistet zentrale Unterstützung, hinzu kommen Mittel von Landkreisen und Kommunen. Diese Förderung sichert die laufenden Aktivitäten und zukünftigen Vorhaben des Verbands. Aktuell entsteht eine neue groß angelegte Ausstellung, mit der erprobt werden soll, wie Museen unterschiedlicher Ausrichtung und Kapazität unter dem Dach des Netzwerks effektiv gemeinsam erleben können.
Das Bergische Museumsnetzwerk wächst weiter und vernetzt Einrichtungen, die sonst oft isoliert agieren. Mit gesicherten Finanzmitteln und laufenden Projekten strebt die Gruppe an, ihre Reichweite und Wirkung zu vergrößern. Im kommenden Jahr dürften weitere gemeinsame Ausstellungen und der Austausch von Ressourcen zwischen den 28 Mitgliedern folgen, darunter auch Museen aus der Stadt Wuppertal.






