02 February 2026, 00:52

Betrüger fangen Bankdaten über gefälschte Zahlungsportale im Online-Markt ab

Ein Plakat mit Text und Logo, das besagt: "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen unterbringen, können sie Hunderten von Dollar im Monat aus der Tasche ziehen."

Betrüger fangen Bankdaten über gefälschte Zahlungsportale im Online-Markt ab

36-Jähriger aus Lüdenscheid fällt auf Betrug im Online-Markt auf herein – Polizei warnt vor Fake-Zahlungsportalen

Ein 36-jähriger Mann aus Lüdenscheid hat Geld verloren, nachdem er auf einen Betrug im Online-Markt hereingefallen war. Er gab seine Bankdaten auf einem gefälschten Zahlungsportal ein, wodurch Betrüger Zugriff auf seine Konten erhielten. Die Polizei verzeichnet einen deutlichen Anstieg ähnlicher Fälle in ganz Nordrhein-Westfalen.

Der Vorfall begann, als das Opfer versuchte, über einen Online-Markt einen Kauf zu tätigen. Statt das offizielle Bezahlsystem der Plattform zu nutzen, folgte er einem Link zu einer betrügerischen Website. Dort gab er seine Bank-Logindaten ein – in der Annahme, dies sei Teil der Transaktion.

Die Betrüger überwiesen daraufhin Geld von seinem Spar- auf sein Girokonto. Die Behörden bestätigten später, dass das Fake-Portal speziell zum Abgreifen von Zugangsdaten konzipiert war. Diese Masche wird immer häufiger: Allein in der Region wurden im vergangenen Jahr rund 1.200 solche Fälle gemeldet – ein Anstieg von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Polizei rät Nutzern, auf unaufgeforderte Links oder QR-Codes in Marktplätzen zu verzichten. Zudem warnen die Beamten davor, die Option "Freunde und Familie" für Zahlungen an Fremde zu nutzen. Sämtliche Transaktionen sollten ausschließlich über das verifizierte System der Plattform abgewickelt werden, wobei Bankdaten nur im offiziellen Kundenkonto eingegeben werden dürfen.

In einem weiteren Vorfall wurde in Lüdenscheid bei einem geparkten schwarzen Audi A3 die Seitenscheibe eingeschlagen und eine Sonnenbrille entwendet. Die Ermittlungen zu beiden Fällen laufen noch.

Der Fall des Opfers unterstreicht die wachsende Gefahr durch gefälschte Zahlungsportale auf Online-Märkten. Die Polizei appelliert an Käufer, jeden Link und jede Zahlungsmethode vor der Eingabe sensibler Daten genau zu prüfen. Betrüger nutzen häufig das Vertrauen in bekannte Plattformen aus, um Geld und persönliche Daten zu stehlen.