Bottrops skurriles Weihnachtsbaum-Weitwurf-Turnier begeistert über 200 Teilnehmer
Eggert StriebitzBottrops skurriles Weihnachtsbaum-Weitwurf-Turnier begeistert über 200 Teilnehmer
Bottrops jährliches Weihnachtsbaum-Weitwurf-Turnier versammelte dieses Jahr über 200 Teilnehmer aus 28 Mannschaften
Die skurrile Tradition, die 1991 vom örtlichen Metzger Günter "Gerdi" Gerdes ins Leben gerufen wurde, hat sich längst zu einem lebendigen Dorffest entwickelt. Organisiert vom Schützenverein Grafenwald, steht der Wettbewerb ganz im Zeichen von Gemeinschaftsgeist, Spaß und freundschaftlichem Wettstreit.
Ursprünglich als verspielter Abschluss der Festtage gedacht, ziehen heute Vereine, Pfadfindergruppen und Schulteams mit. Darunter auch der neunjährige Paul Verhoeven, der mit seinem Vater-Kind-Verein antrat. Mit Leichtigkeit warf er die leichten Baumspitzen und prahlte stolz mit seinen Wurfkünsten.
Die Stimmung blieb locker, denn im Vordergrund stand die Geselligkeit – nicht etwa Rekorde. Dennoch galt der Bestwert von über 50 Metern als Maßstab. Ein ehemaliger Schützenkönig versuchte sich gar an einem Minimalrekord für den "Alten-Hasen-Club", während ein kräftiger Teilnehmer fast die Acht-Meter-Marke knackte. In der Pause stärkten sich alle in der Pfarrhalle mit Waffeln und Gegrilltem. Pauls Mutter, Meike Verhoeven, verfolgte das Treiben mit Stolz und kündigte an, nächstes Jahr selbst mitzumachen.
Der Weihnachtsbaum-Weitwurf verbindet die Bottroper Jahr für Jahr aufs Neue. Mit Teilnehmern aller Altersgruppen festigt das Event lokale Bindungen und vorweihnachtliche Stimmung. Organisatoren und Teilnehmer freuen sich bereits auf die nächste Auflage – und darauf, dass die Tradition auch künftig ein Highlight im Dorfkalender bleibt.






