Brutaler Überfall auf Dynamo-Dresden-Fans: Polizei fahndet nach fünf Tätern in Gelsenkirchen
Paulina MangoldBrutaler Überfall auf Dynamo-Dresden-Fans: Polizei fahndet nach fünf Tätern in Gelsenkirchen
Polizei in Gelsenkirchen fahndet nach fünf Tatverdächtigen nach brutaler Attacke auf Dynamo Dresden Fans
Nach einem Spiel der 2. Bundesliga sind zwei Anhänger des FC Dynamo Dresden in Gelsenkirchen Opfer einer gewalttätigen Attacke geworden. Die Polizei sucht nun nach fünf Tatverdächtigen. Der Überfall ereignete sich am 7. Februar 2026 in der Nähe der Kreuzung Emscherstraße/Benzstraße im Stadtteil Erle. Die beiden Opfer, die in einem weißen VW Polo unterwegs waren, wurden von einer Gruppe angegriffen, bei der es sich vermutlich um Fans des FC Schalke 04 handelte.
Der Vorfall begann, als der 26-jährige Dynamo Dresden Anhänger zusammen mit einem 27-jährigen Beifahrer nach dem Spiel auf dem Heimweg war. Augenzeugen zufolge trug der Haupttäter ein blaues Kapuzenjacke und hatte platinblonde, nach oben stylte Haare. Zwei weitere Verdächtige wurden als Personen mit leicht dunklerer Hautfarbe beschrieben, die einen blauen Pullover mit der Aufschrift "Ruhrpott" trugen.
Der Fahrer erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Sein Beifahrer, der ebenfalls angegriffen wurde, verlor seinen Schal und zog sich leichte Verletzungen zu. Ein 22-jähriger Mitfahrer auf der Rückbank blieb unverletzt.
Die Polizei stuft den Fall als gefährliche Körperverletzung ein und bittet Zeugen, sich zu melden. Hinweise nimmt die Ermittlungsbehörde unter den Telefonnummern +49 (0) 209 365 5120 oder +49 (0) 209 365 8240 entgegen.
Entgegen erster Berichte war das Opfer kein Schalke Fan, sondern ein Anhänger von Dynamo Dresden. Die Angreifer raubten ihm während der Attacke zudem seinen Fanschal.
Die Ermittlungen dauern an, die Polizei fahndet intensiv nach den fünf Tatverdächtigen. Die Behörden haben Beschreibungen der Täter veröffentlicht und hoffen auf weitere Zeugenaussagen. Die Verletzungen des Opfers sind schwerwiegend, aber nicht lebensbedrohlich – er befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung.