28 January 2026, 07:17

Bürgerforen zur KiBiz-Reform: NRW diskutiert die Zukunft der Kitas mit Eltern und Fachkräften

Ein offenes Buch mit dem Titel "Landschaft des Rheinlands-Westfalens" aus dem Jahr 1805, das eine Zeichnung eines Dorfes zeigt, umgeben von Häusern, Bäumen, Hügeln und Wolken am Himmel.

Bürgerforen zur KiBiz-Reform: NRW diskutiert die Zukunft der Kitas mit Eltern und Fachkräften

Zwei öffentliche Bürgerforen widmen sich der anstehenden Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in Nordrhein-Westfalen. Die erste Veranstaltung, organisiert vom SPD-Politiker Rene Schneider, findet am 26. Februar 2026 in Kamp-Lintfort statt. Ein zweites Treffen folgt am 28. April 2026 in Voerde, um den Bürgerinnen und Bürgern weitere Gelegenheiten zu bieten, ihre Meinungen zu den geplanten Änderungen einzubringen.

Die Reformpläne wurden Ende 2025 vorgestellt und stehen am 27. Februar 2026 erstmals auf der Tagesordnung des Landtags zur Debatte. Dennoch wird die endgültige Abstimmung der Abgeordneten noch Monate auf sich warten lassen. Die schwarz-grüne Koalitionsregierung treibt die Reform voran, die bereits jetzt politische Diskussionen ausgelöst hat.

Das erste Forum findet im Foyer des Kamp-Lintforter Rathauses statt. Die Türen öffnen um 18:00 Uhr, der Beginn der Veranstaltung ist für 18:30 Uhr geplant. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Fragen stellen, Bedenken äußern und persönliche Erfahrungen zur KiBiz-Reform teilen. Bei der zweiten Veranstaltung in Voerde wird die Landtagsabgeordnete Nina Andrieshen sprechen. Sie wird die politische Debatte um die Zukunft der Kitas in der Region skizzieren. Dieses Treffen, ebenfalls von Schneider organisiert, findet im Vereinsheim des TV Voerde, Rönskenstraße 54a, statt. Die Türen öffnen um 18:00 Uhr, die Diskussion beginnt um 18:30 Uhr. Um Anmeldung für beide Foren wird unter www.reneschneider.de/kita gebeten.

Die Foren bieten den Bürgerinnen und Bürgern eine direkte Plattform, um sich vor der finalen Abstimmung in die KiBiz-Reform einzubringen. Angesichts der laufenden politischen Debatte zielen die Veranstaltungen darauf ab, öffentliche Rückmeldungen vor der Entscheidung des Landtags zu sammeln. Weitere Informationen und Details zur Anmeldung sind online verfügbar.