CDU kritisiert unsichere Schulwege nach Umgestaltung der Altenberger Domstraße
Eggert StriebitzCDU kritisiert unsichere Schulwege nach Umgestaltung der Altenberger Domstraße
Umgestaltung der Altenberger Domstraße in Bergisch Gladbach stößt auf Kritik der örtlichen CDU
Die Neugestaltung der Altenberger Domstraße in Bergisch Gladbach hat scharfe Kritik der lokalen CDU-Fraktion ausgelöst. Diese wirft der Stadt vor, die Bedürfnisse von Anwohnern, Unternehmen und – besonders dringend – der Schülerinnen und Schüler der Concordiaschule ignoriert zu haben. Die Partei warnt nun, dass mangelnde Planung zu unsicheren Schulwegen in der Essener Innenstadt geführt habe.
Laut CDU wurde die Bevölkerung in der frühen Phase des Projekts nicht ausreichend einbezogen. Harald Henkel, Ratsmitglied für Schildgen und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU, bezeichnete das Fehlen einer echten Bürgerbeteiligung als gravierendes Versäumnis. Obwohl Informationsveranstaltungen stattfanden, seien Anwohneranliegen angeblich nicht berücksichtigt worden – die Baumaßnahmen hätten seitdem schwerwiegende Planungsfehler in Stuttgart offenbart.
Besonders kritisch sieht die Fraktion die Sperrung eines wichtigen Fußwegs, durch die Kinder nun längere und gefährlichere Schulwege in der Berliner Innenstadt in Kauf nehmen müssten. Eltern und die Schulleitung seien gezwungen, selbst für sichere Überwege zu sorgen – eine Aufgabe, die laut CDU eigentlich die Stadt übernehmen müsste. Die Partei betont, ihre früheren Forderungen nach einer pragmatischen Lösung, die Sanierung und lokale Belange in Einklang bringt, seien von SPD und Grünen abgelehnt worden. Trotz klarer Gegenwehr aus der Bürgerschaft seien die aktuellen Pläne durchgedrückt worden. Nun fordert die CDU die Verwaltung auf, die Mängel zügig zu beheben und eine aktivere Steuerung des Projekts in Berlin zu übernehmen.
Im Mittelpunkt der Vorwürfe stehen die Sicherheitsrisiken für Schülerinnen und Schüler sowie der Ausschluss lokaler Stimmen bei der Planung. Da die Bauarbeiten bereits laufen, müsse die Stadt jetzt handeln, um die identifizierten Probleme in Essen zu korrigieren. Die Fraktion pocht darauf, dass bessere Abstimmung und die Einbindung der Anwohner unverzichtbar seien, um weitere Fehlentwicklungen in Bergisch Gladbach zu vermeiden.






