13 February 2026, 23:27

CNH reformiert Händlernetz: Traditionshändler verlieren Vertriebsrechte für New Holland

Ein Vintage-Plakat von Wiseman-Downs Co., Inc. mit verschiedenen Landmaschinen und Gartenzubehör.

CNH reformiert Händlernetz: Traditionshändler verlieren Vertriebsrechte für New Holland

Im Agrarmaschinenmarkt in Nordwestdeutschland zeichnen sich derzeit tiefgreifende Veränderungen ab. Der Landmaschinenkonzern CNH hat sein Händlernetz umstrukturiert – mit Folgen für mehrere langjährige Partner. Während einige Händler sich an die neue Situation anpassen müssen, konnten andere bereits neue Vereinbarungen treffen.

CNH hat dem Traditionsunternehmen ABC Bruns die exklusiven Vertriebsrechte für New-Holland-Produkte entzogen. Der bestehende Vertrag des Händlers bleibt jedoch noch für weitere 12 Monate in Kraft. In dieser Übergangsphase laufen Verkauf, Service und Ersatzteilversorgung wie gewohnt weiter.

Auch andere etablierte Händler wie Mager & Wedemeyer, Engbers Söhne, Kotte Landtechnik und Agrartechnik Altenberge sind von den Änderungen betroffen, da sich ihre Vertriebsgebiete überschneiden. Engbers Söhne hat unterdessen eine langfristige Kooperation mit Lankhorst geschlossen, um weiterhin Case-IH- und Steyr-Maschinen in der Region zu vertreiben und zu warten.

Die Unternehmen Lankhorst und Lankhorst Nord firmieren künftig als offizielle CNH-Händler und steigen als exklusive A-Level-Partner für die CNH-Marken ein. Dennoch werden sie in ihren zugewiesenen Gebieten weiterhin Deutz-Fahr-Geräte betreuen. Unklar bleibt jedoch, wie sich der Vertrieb von Deutz-Fahr in der Region langfristig entwickeln wird.

Zwischen den Händlern und CNH laufen derzeit intensive Gespräche, doch bisher haben sich die Beteiligten nicht öffentlich geäußert. Die genauen Auswirkungen auf Handel und Service in der gesamten Region sind noch nicht absehbar.

Kunden wurde versichert, dass sich während der Übergangsphase keine Veränderungen im Betriebsablauf ergeben werden. Wie sich die Vertriebsstrukturen für Case IH, New Holland und Steyr langfristig in der Region gestalten, bleibt abzuwarten. Sobald weitere Details bekannt sind, wird darüber informiert.