Cybertrading-Betrug in NRW: So schützen Sie sich vor Online-Fallen
Paulina MangoldCybertrading-Betrug in NRW: So schützen Sie sich vor Online-Fallen
Polizei in Nordrhein-Westfalen warnt vor Zunahme von Cybertrading-Betrug
Die Behörden in Nordrhein-Westfalen alarmieren die Bevölkerung vor einer steigenden Zahl an Betrugsfällen im Zusammenhang mit Online-Handelsplattformen. Die betrügerischen Maschen beginnen oft mit unerwünschten Kontaktaufnahmen über soziale Medien oder Online-Werbung. Anleger werden aufgefordert, wachsam zu bleiben, um nicht auf die Tricks hereinzufallen.
Erst kürzlich verlor ein Mann aus Bonn Geld, nachdem er über eine Online-Anzeige in Kryptowährungen investiert hatte. Nach der Überweisung stellte er fest, dass die Handelsplattform nicht mehr zugänglich war, und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Die Betrüger überreden ihre Opfer in der Regel, Beträge zwischen 250 und 500 Euro auf professionell wirkenden Plattformen anzulegen. Anschließend fälschen sie hohe Renditen, um die Opfer zur Einzahlung weiterer Gelder zu bewegen. Auszahlungen von Gewinnen erfolgen niemals – stattdessen verlangen die Kriminellen zusätzliche Zahlungen für angebliche Gebühren oder verschwinden spurlos.
Ermittler der Kriminalinspektion 23 haben Ratschläge veröffentlicht, um die Bevölkerung vor solchen Betrugsmaschen zu schützen. Sie empfehlen, die Seriosität von Handelsplattformen zu überprüfen, unerbetene Anlageangebote zu ignorieren und niemals sensible Daten preiszugeben oder Fernzugriff auf den Computer zu gewähren. Opfer sollten verdächtige Vorfälle umgehend bei der örtlichen Polizeidienststelle melden.
Die Warnungen sind Teil einer größeren Aufklärungskampagne des Landeskriminalamts NRW (LKA NRW) und der Polizeilichen Kriminalprävention. Die Behörden betonen, wie wichtig es ist, skeptisch zu bleiben, wenn mit hohen Renditen bei geringem Aufwand geworben wird. Eine schnelle Meldung von Vorfällen kann helfen, weitere Verluste zu verhindern.
