Dagmar Becker verlässt ihr Amt nach zehn prägenden Jahren in Solingen
Eggert StriebitzDagmar Becker verlässt ihr Amt nach zehn prägenden Jahren in Solingen
Dagmar Becker, die Direktorin der Grünen für Schulen, Kultur, Jugend, Sport und Integration, hat nach zehn Jahren offiziell ihr Amt niedergelegt. Ihr Abschied markiert das Ende einer prägenden Führungsphase in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Kollegen und Vertreter der Verwaltung versammelten sich, um ihre Verdienste zu würdigen, bevor sie die Verantwortung an ihre Nachfolgerin übergibt.
Während Beckers Amtszeit flossen über 600 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau von Bildungseinrichtungen. Besonders engagierte sie sich für die frühe Kindheitsbildung – bereits im kommenden Jahr soll eine flächendeckende Ganztagsbetreuung gewährleistet sein. Im Jugendbereich trieb sie Projekte wie die Einrichtung der Jugendzentren Rollhaus und Monkeys sowie des Vogelsang-Freibads voran.
Ihr Ressort steuerte zudem große Vorhaben wie die Sanierung des Theater Solingen, des Ittertals und der Klingenhalle. Zahlreiche Kultur- und Sporteinrichtungen wurden unter ihrer Führung aufgewertet. Darüber hinaus setzte sich Becker für Gleichberechtigung ein, förderte Frauen in Führungspositionen und stärkte die Vielfalt in der Stadtverwaltung.
Vor ihrem Ausscheiden bereitete Becker ihre Nachfolgerin, Anna Lenker-Koukounarakis, sorgfältig auf einen reibungslosen Übergang vor. Die Übergabe sichert die Kontinuität der laufenden Projekte und künftigen Initiativen des Amts.
Lenker-Koukounarakis übernimmt nun die Leitung und knüpft an Beckers Erbe aus Investitionen und Reformen an. Die neue Direktorin steht einem Ressort vor, das Bildung, Kultur und soziale Dienstleistungen in der Stadt nachhaltig geprägt hat. Beckers Wirken hinterlässt bleibende Spuren – sowohl in der lokalen Infrastruktur als auch bei den Bemühungen um mehr Chancengleichheit.






