Deutsche Telekom erhöht Preise, kauft Aktien zurück und baut Glasfaser in Bochum aus
Eggert StriebitzDeutsche Telekom erhöht Preise, kauft Aktien zurück und baut Glasfaser in Bochum aus
Die Deutsche Telekom hat zu Beginn des Jahres 2026 mehrere wichtige Schritte angekündigt, darunter eine größere Preisanpassung und eine ausgeweitete Partnerschaft im Glasfaserausbau. Gleichzeitig startet das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 2 Milliarden Euro und bereitet die Veröffentlichung seiner Jahresergebnisse für nächsten Monat vor.
Ab Februar 2026 steigen die Kosten für zusätzliche PlusCards um 50 Prozent. Die Erhöhung steht im Einklang mit der strategischen Neuausrichtung des Konzerns auf eine premiumorientiertere Marktposition und soll höhere Betriebskosten bei gleichzeitiger Verbesserung der Servicequalität ausgleichen.
Am 5. Januar 2026 leitete die Deutsche Telekom ein Aktienrückkaufprogramm über 2 Milliarden Euro ein. Die erste Phase läuft bis Ende März 2026 und ist Teil der langfristigen Unternehmensstrategie. Zudem baut das Unternehmen sein Glasfasernetz im Ruhrgebiet weiter aus: Durch die vertiefte Zusammenarbeit mit Glasfaser Ruhr erhalten nun zusätzlich 30.000 Haushalte in Bochum Zugang zu den Telekom-Diensten. Bis Ende 2029 sollen bis zu 60.000 weitere Haushalte in der Region angeschlossen werden. Thilo Höllen, Kooperationsmanager bei der Deutschen Telekom, äußerte sich heute unterstützend zur Expansion. Nähere Einblicke für Investoren und Analysten wird das Unternehmen mit der Veröffentlichung der Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 am 26. Februar 2026 liefern.
Während die Preiserhöhung für die PlusCards bereits im Februar in Kraft tritt, läuft das Aktienrückkaufprogramm noch bis März. Der Glasfaserausbau in Bochum erfolgt schrittweise, wobei die vollständige Abdeckung bis 2029 erreicht werden soll. Die für nächsten Monat geplanten Finanzupdates werden ein klareres Bild der Unternehmensperformance und der künftigen Strategie zeichnen.






