27 April 2026, 10:39

Deutschland und Niederlande stärken Zusammenarbeit an der Grenze gegen irreguläre Migration

Gruppe von Männern vor einem Rednerpult mit einem Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Mexikanische Zoll- und Grenzschutzbehörde", mit Fernsehgeräten und einer Flagge an der Wand dahinter.

Deutschland und Niederlande stärken Zusammenarbeit an der Grenze gegen irreguläre Migration

Hochrangige Vertreter der deutschen und niederländischen Grenzbehörden trafen sich am 1. Oktober 2025, um grenzüberschreitende Herausforderungen zu erörtern. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Bewältigung temporärer Grenzkontrollen sowie die Bekämpfung irregulärer Migration entlang der gemeinsamen Landgrenze. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern besteht bereits seit Jahren, wobei eine eigens eingerichtete Dienststelle für reibungslose Abstimmung sorgt.

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Die Bundespolizeidirektionen in Hannover und Sankt Augustin arbeiten seit Langem eng mit der niederländischen Königlichen Marechaussee zusammen. Ziel dieser Partnerschaft ist es, grenzüberschreitende Kriminalität – insbesondere irreguläre Migration – einzudämmen. Angesichts der aktuellen temporären Grenzkontrollen zwischen Deutschland und den Niederlanden ist eine noch intensivere Zusammenarbeit entlang der gesamten Grenze erforderlich.

Das 2005 eingerichtete Gemeinsame Verbindungsbüro in Goch fungiert als zentrale Koordinationsstelle. Hier arbeiten Bundespolizei und Marechaussee Hand in Hand, um Abläufe zu optimieren. Ein jüngstes Projekt, gefördert durch das Interreg-Programm Deutschland-Niederlande und EU-Mittel, stärkt diese Zusammenarbeit zusätzlich. Im Fokus steht die Verbesserung der gemeinsamen Einsätze der Grenzschutzeinheiten in beiden Ländern.

Das Treffen im Oktober unterstrich die Notwendigkeit einer fortgesetzten Teamarbeit zwischen deutschen und niederländischen Behörden. Temporäre Grenzkontrollen und Kriminalprävention bleiben zentrale Prioritäten. Die bestehenden Strukturen – darunter das Büro in Goch und die EU-geförderte Projekte – bilden eine solide Grundlage für die künftige Zusammenarbeit.

Quelle