Dorothee Bär erhält den "Orden gegen den tierischen Ernst" in Aachen
Evelin KostolzinDorothee Bär erhält den "Orden gegen den tierischen Ernst" in Aachen
Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, erhält heute den "Orden gegen den tierischen Ernst". Die Auszeichnung ehrt Politikerinnen und Politiker, die Humor, Menschlichkeit und ein ausgeprägtes Pflichtbewusstsein vereinen. Als 76. Preisträgerin folgt sie Lars Klingbeil, dem SPD-Vorsitzenden, der den Titel 2020 innehatte.
Der Tag beginnt mit einem Gottesdienst im Aachener Dom. Im Anschluss nimmt Bär einen Empfang im Rathaus wahr, bevor sie sich am traditionellen Sprung ins Publikum am Elisenbrunnen beteiligt.
Die Hauptveranstaltung findet am Abend in der Europa-Halle des Eurogress statt. Erwartet werden Gäste aus Politik, Medien und Gesellschaft. SPD-Chef Lars Klingbeil wird die Laudatio halten und Bärs Verdienste würdigen.
Im Rahmen der Tradition wird Bär einen humorvollen Auftritt im "Öcher Narrenkäfig" (Aachener Narrenkäfig) haben. Sie hat eine scharfsinnige Darbietung versprochen, ganz im spielerischen Geist der Auszeichnung. Die Veranstaltung wird für eine spätere Fernsehübertragung aufgezeichnet.
Die Feierlichkeiten werden noch lange nach dem offiziellen Programm andauern und bis tief in die Nacht reichen.
Für Bär ist es bereits die zweite Auszeichnung dieser Art – 2020 wurde sie erstmals geehrt. Ihre Teilnahme an den Tagesbräuchen, vom Domgottesdienst bis zum Elisenbrunnensprung, spiegelt die Mischung aus Förmlichkeit und Ausgelassenheit wider, die den Orden prägt. Den Abschluss bildet eine lebhafte Feier mit prominenten Gästen aus ganz Deutschland.