06 May 2026, 16:31

Dortmund kämpft gegen Schwimm-Analphabetismus: Jedes Grundschulkind soll sicher werden

Plakat für ein Schwimmbad in Aschersleben, Deutschland, das Menschen im Wasser zeigt, wobei einer sitzt und Text mit Pool-Informationen.

Dortmund kämpft gegen Schwimm-Analphabetismus: Jedes Grundschulkind soll sicher werden

Dortmunder Initiative: Jedes Grundschulkind soll bis zum Schulabschluss schwimmen können

Eine neue Initiative in Dortmund setzt sich dafür ein, dass jedes Kind bis zum Ende der Grundschulzeit sicher schwimmen lernt. Lokale Sportvereine und der StadtSportBund Dortmund haben sich zusammengeschlossen, um das Problem anzugehen – denn in einigen Stadtteilen können bis zu 80 Prozent der Kinder nicht sicher schwimmen. Über das Programm berichtet die Lokalzeit aus Dortmund am 24. Oktober 2025 um 19:30 Uhr.

Hintergrund sind alarmierende Zahlen: In ganz Nordrhein-Westfalen beherrscht jedes fünfte Kind nicht die grundlegenden Schwimmfähigkeiten. In Teilen Dortmunds ist die Situation noch dramatischer – hier können bis zu vier von fünf Kindern nicht schwimmen.

In diesem Herbst nehmen über 300 Kinder an intensiven Schwimmkursen teil. Im Unterricht geht es um Wassergewöhnung, Gleiten, Selbstrettungstechniken und lebensrettende Fähigkeiten. Auch für ältere Kinder gibt es in den Herbstferien kostenlose Angebote.

Die Organisatoren rufen Eltern dazu auf, die Initiative zu unterstützen. Regelmäßiges Üben außerhalb der Kurse gilt als entscheidend, damit die Kinder Sicherheit gewinnen und sich im Wasser sicher bewegen können.

Langfristig soll jedes Dortmunder Grundschulkind die Schule als sicherer Schwimmer verlassen. Durch die Zusammenarbeit von Vereinen und dem StadtSportBund will die Initiative das Ertrinkungsrisiko verringern und die Wassersicherheit verbessern. Der Fernsehbeitrag am 24. Oktober zeigt, wie das Programm vorankommt und welche Wirkung es bereits entfaltet.

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