01 May 2026, 02:38

Dortmunder Forscher entwickeln revolutionäres Hochspannungs-Batteriesystem mit 20.000 Volt

Diagramm, das eine Batterie zeigt, die mit einem Elektrometer verbunden ist, einem Gerät zur Messung der Schaltungsspannung, mit erklärendem Text.

Dortmunder Forscher entwickeln revolutionäres Hochspannungs-Batteriesystem mit 20.000 Volt

Ein Forschungsteam der Fachhochschule Dortmund hat ein neues Hochspannungs-Batteriespeichersystem entwickelt. Das Design zielt darauf ab, die Effizienz durch eine deutliche Erhöhung der Spannungswerte – weit über den aktuellen Standard hinaus – zu steigern. Erste Tests deuten darauf hin, dass die Technologie Energieverluste verringern und den Wartungsaufwand reduzieren könnte.

Das Projekt mit dem Namen KV BATT konzentriert sich darauf, die Spannung von Batteriesystemen um das Zehn- bis Zwanzigfache zu erhöhen. Herkömmliche Großspeicher arbeiten meist mit rund 1000 Volt, doch das Team testet Systeme mit 10.000 bis 20.000 Volt. Höhere Spannungen verringern Widerstandsverluste, erzeugen weniger Wärme und reduzieren den Kühlbedarf.

Professor Martin Kiel, der die Forschung leitet, erklärt, dass Niedrigspannungssysteme unter hohen Strömen leiden. Diese Ströme erzeugen Widerstand, verschwenden Energie und erfordern zusätzliche Kühlung. Die neue, modular aufgebaute Einheit, die bereits im Labor getestet wurde, ist kompakt und benötigt kaum Wartung.

Ein Praxistest ist in Ense, Deutschland, geplant, um die Leistung von 1000-Volt-Systemen mit der der Hochspannungstechnologie zu vergleichen. Das Team hat zudem ein europäisches Patent angemeldet, um die Technologie zu schützen, bleibt aber offen für Partnerschaften und weitere Zusammenarbeit.

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Die Forschungsgruppe ist überzeugt, dass ihr Hochspannungsansatz Batteriespeicher effizienter und zuverlässiger macht. Da keine aktive Kühlung erforderlich ist und der Wartungsaufwand minimal ausfällt, könnten die Kosten sinken und die Leistung steigen. Die Feldtests in Ense werden weitere Daten zur praktischen Eignung liefern.

Quelle