Dortmunds Aufstieg unter Kovač: Warum der BVB den FC Bayern München noch nicht fürchten muss
Paulina MangoldVor der Rückkehr nach Wolfsburg: Kovac warnt BVB zur Vorsicht - Dortmunds Aufstieg unter Kovač: Warum der BVB den FC Bayern München noch nicht fürchten muss
Borussia Dortmund liegt in der Bundesliga auf Platz zwei, nur sechs Punkte hinter dem Spitzenreiter FC Bayern München. Trainer Niko Kovač, der nun sein zweites Jahr beim Verein absolviert, hat die Mannschaft von Platz 11 in die Diskussion um die Champions League geführt. Trotz der starken Position bleibt er bei Titelambitionen jedoch zurückhaltend.
Kovač übernahm Dortmund Anfang 2023, als das Team auf dem 11. Tabellenplatz dahindümpelte. Unter seiner Führung sicherte sich die Mannschaft einen Platz in den Top Vier und kehrte damit in den europäischen Wettbewerb zurück. Zu seinen Stationen zählt auch der VfL Wolfsburg, der zwar aktuell auf Platz 14 steht, aber weiterhin als unangenehmer Gegner gilt.
Erst kürzlich hatte Verteidiger Nico Schlotterbeck öffentlich erklärt, Dortmund wolle um die Meisterschaft mitspielen. Kovač jedoch weigert sich, diese Zuversicht zu teilen. Er betont, die Saison sei lang und unberechenbar, und warnt vor Überheblichkeit.
Verletzungssorgen erschweren die Situation zusätzlich. Mittelfeldspieler Emre Can kämpft mit Adduktorenproblemen, während Flügelspieler Filippo Mané länger ausfallen wird. Der Italiener wird aufgrund einer Muskelverletzung vier bis sechs Wochen pausieren müssen.
Dortmunds Aufstieg vom Mittelfeld zum Titelanwärter zeigt eine deutliche Wende unter Kovač. Doch mit wichtigen Spielern, die fehlen, und einem vorsichtigen Trainer bleibt der Kampf um die Bundesliga-Meisterschaft völlig offen. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Schwarz-Gelben die Lücke zu Bayern München schließen können.