Dürens Oberbürgermeister setzt auf Optimismus und Wachstum trotz Herausforderungen
Eggert StriebitzDürens Oberbürgermeister setzt auf Optimismus und Wachstum trotz Herausforderungen
Dürens Oberbürgermeister Frank Peter Ullrich eröffnete die Neujahrsempfänge der Stadt mit einer Botschaft des Vertrauens und der Einheit. Vor rund 450 Vertretern aus örtlichen Vereinen und Verbänden im Schloss Burgau betonte er die Notwendigkeit von Optimismus – trotz anhaltender Herausforderungen. In seiner Rede hob er zudem die Stabilität der Stadt nach den jüngsten Wahlen sowie die Pläne für künftiges Wachstum hervor.
Der Bürgermeister ging auch auf Bedenken hinsichtlich des Rufs Dürens ein und wies Vorwürfe steigender Kriminalität in der Innenstadt entschlossen zurück. Er verwies auf offizielle Statistiken, die niedrige Kriminalitätsraten belegen, und rief die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich auf Fakten statt auf Wahrnehmungen zu konzentrieren.
Beim Folgeevent am nächsten Tag im Rathaus trafen sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Industrie, um über die künftige Ausrichtung der Stadt zu diskutieren. Ullrich unterstrich die Bedeutung von Selbstvertrauen und erinnerte daran, dass komplexe Probleme selten einfache Lösungen zulassen. Gleichzeitig forderte er mehr Eigenverantwortung ein – insbesondere bei der Müllvermeidung und korrekten Entsorgung.
Mit Blick auf die Zukunft bestätigte Ullrich, dass zentrale Projekte wie die Umgestaltung des Bahnhofsviertels und die Ansiedlung neuer Einrichtungen und Unternehmen wie geplant voranschreiten werden. Der Doppelhaushalt 2026, der zwei Jahre abdeckt, sieht weiterhin kostenlose Kinderbetreuung vor und verzichtet auf Steuererhöhungen. Trotz Arbeitsplatzverlusten durch jüngste Insolvenzen zeigte sich der Oberbürgermeister überzeugt von Dürens Anpassungsfähigkeit und Wachstumspotenzial.
Ullrich würdigte zudem die langjährige Partnerschaft mit der französischen Partnerstadt Cormeilles in der Normandie. Die 1970 geschlossene Städtefreundschaft wird 2025 ihr 55-jähriges Jubiläum feiern.
Mit seinen Reden setzte der Bürgermeister einen Ton der Widerstandsfähigkeit für das kommende Jahr. Haushalt, Entwicklungsvorhaben und internationale Beziehungen bleiben auf Kurs, während Appelle an die Bürgerverantwortung lokale Anliegen adressieren sollen. Behörden und Einwohner blicken nun mit Fokus auf Stabilität und Fortschritt auf das Jahr 2025.






