Essen bleibt zum zweiten Mal in Folge Fairtrade-Stadt – ein Zeichen für globale Gerechtigkeit
Essen bleibt zum zweiten Mal in Folge Fairtrade-Stadt – ein Zeichen für globale Gerechtigkeit
Essen trägt erneut den Titel Fairtrade-Stadt – bereits zum zweiten Mal in Folge. Die Stadt erfüllt seit zwölf Jahren konsequent alle fünf internationalen Kriterien und unterstreicht damit ihr langjähriges Engagement für faire Handelspraktiken.
Bürgermeister Thomas Kufen begrüßte die erneute Auszeichnung mit Begeisterung. Er betonte Essens anhaltende Bemühungen, globale Handelsgerechtigkeit zu fördern. Der Erfolg der Stadt basiert auf breiter Unterstützung durch Kommunalpolitik, Läden, Cafés, Schulen und Medien.
Auch Simone Raskob, Dezernentin für Umwelt, Verkehr und Sport, hob die Bedeutung dieser Auszeichnung hervor. Sie verknüpfte Essens Fairtrade-Engagement mit den übergeordneten Nachhaltigkeitszielen der Stadt. Essen ist Teil einer wachsenden globalen Bewegung: Schätzungen zufolge wird es bis 2025–2026 zwischen 4.931 und 5.000 Fairtrade-Städte in 27 bis 36 Ländern geben.
Deutschland führt mit über 850 anerkannten Städten, gefolgt von Österreich (231+) und Frankreich, wo das Engagement ebenfalls stark bleibt. Essens Re-Zertifizierung festigt seine Position in diesem internationalen Netzwerk für fairen Handel.
Die erneute Auszeichnung bestätigt Essens Rolle bei der Förderung fairer Arbeitsbedingungen und nachhaltiger Produktion. Lokale Unternehmen und Institutionen werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen, um die Fairtrade-Standards der Stadt zu wahren. Die Auszeichnung steht zudem im Einklang mit den größeren Bestrebungen, eine gerechtere globale Wirtschaft zu schaffen.
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