Essens OB Kufen startet Dialogreihe für mehr Sicherheit an Schulen
Paulina MangoldEssens OB Kufen startet Dialogreihe für mehr Sicherheit an Schulen
Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen hat eine Reihe von Gesprächen mit Elternvertretungen initiiert, um die Sicherheit an Schulen zu stärken. Das erste Treffen fand am 26. November 2025 im Stadtteil Borbeck statt und ist Teil der neuen städtischen Initiative "Schule als sicherer Ort". Vertreter der Stadt betonten, dass der Schutz von Kindern und Lehrkräften absolute Priorität habe.
Die Gesprächsrunde begann im Stadtbezirk IV (Borbeck) und soll in den kommenden Wochen auf alle Essener Bezirke ausgeweitet werden. Kufen stellte klar, dass Messer und andere gefährliche Gegenstände in Schulen nichts zu suchen hätten. Er rief dazu auf, verdächtiges Verhalten umgehend zu melden.
Erste Maßnahmen wurden bereits ergriffen, darunter präventive, bauliche und technische Vorkehrungen. Die Stadt arbeitet eng mit Schulleitungen, der Polizei und Familien zusammen, um ein sicheres Lernumfeld zu schaffen. An der Diskussion beteiligten sich auch der ehemalige Polizeichef Frank Richter sowie Muchtar Al Ghusain, Dezernent für Jugend, Bildung und Kultur, die den Eltern Fragen beantworteten und Hintergrundinformationen lieferten.
Ziel der Treffen ist es, die Öffentlichkeit zu informieren, Bedenken aufzunehmen und gemeinsam weitere Sicherheitskonzepte zu entwickeln. Der Stadtrat hatte die Initiative "Schule als sicherer Ort" bereits Anfang dieses Jahres beschlossen – mit dem Ziel, alle kommunalen Schulen bis 2030 sicherer zu machen.
Das Treffen in Borbeck markierte den Auftakt einer breiter angelegten Kampagne zur Verbesserung der Schulsicherheit durch offenen Dialog. In den nächsten Monaten sollen weitere Gespräche in ganz Essen stattfinden. Der Ansatz der Stadt setzt auf die Zusammenarbeit von Behörden, Schulen und Familien, um langfristig die Sicherheit von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften zu gewährleisten.






