14 January 2026, 19:09

EU-Mercosur-Abkommen bringt Bergischen Unternehmen neue Exportchancen

Eine alte Europakarte aus dem frühen 20. Jahrhundert, die das Ausmaß der Europäischen Union zeigt, mit begleitendem Text.

EU-Mercosur-Abkommen bringt Bergischen Unternehmen neue Exportchancen

Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) begrüßt das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur. Das Abkommen soll den Handel durch den Abbau von Zöllen ankurbeln und Unternehmen in der Bergischen Region neue Chancen eröffnen.

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Die Vereinbarung schafft die größte Freihandelszone der Welt und umfasst mehr als 700 Millionen Menschen. Europäische Unternehmen erhalten damit Zugang zu einem Markt mit rund 260 Millionen Verbrauchern in den Mercosur-Staaten. Von dieser Entwicklung werden Branchen in ganz Deutschland profitieren – insbesondere in Nordrhein-Westfalen, wo die Exporte in den Mercosur-Raum 2024 ein Volumen von 2,4 Milliarden Euro erreichten.

Die schrittweise Abschaffung der Zölle verschafft Maschinenbauern und Zulieferern der Automobilindustrie in der Bergischen Region Wettbewerbsvorteile. Vor allem industrielle Güter wie Fahrzeuge, Autoteile und Maschinen werden von den geringeren Handelsbarrieren profitieren. Curt Mertens, Vorsitzender des IHK-Ausschusses für Außenwirtschaft, betonte, dass das Abkommen den regelbasierten Welthandel stärkt. Daria Stottrop, Leiterin der Abteilung Internationales Geschäft der Kammer, hob die positiven Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft hervor. Die Bergische IHK sieht in der Vereinbarung einen wichtigen Schritt, um die Handelsbeziehungen zu einer dynamisch wachsenden Wirtschaftsregion auszubauen.

Das EU-Mercosur-Abkommen beseitigt Handelshemmnisse für deutsche und europäische Unternehmen. Betriebe in der Bergischen Region – insbesondere aus dem Maschinenbau und der Automobilbranche – erhalten so besseren Marktzugang. Zudem fügt sich die Vereinbarung in die größeren Bestrebungen ein, die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit aufstrebenden Märkten zu vertiefen.