Femizide in Deutschland: Lesung in Lünen entfacht Debatte über Gewalt gegen Frauen
Paulina MangoldFemizide in Deutschland: Lesung in Lünen entfacht Debatte über Gewalt gegen Frauen
Öffentliche Lesung in Lünen zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen
Am 1. Dezember 2025 fand in Lünen eine öffentliche Lesung zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen statt. Die Journalistin Julia Cruschwitz stellte im Gemeinschaftszentrum Persiluhr ihr Buch „Femizide: Die Ermordung von Frauen in Deutschland“ vor. Rund 30 Besucher:innen nahmen an der anschließenden Diskussion über geschlechtsspezifische Gewalt in der Gesellschaft teil.
Veranstaltet wurde der Abend vom Büro für Gleichstellung und Frauenangelegenheiten der Stadt Lünen, der örtlichen Volkshochschule und der Stadtbibliothek. Heike Tatsch, die Gleichstellungsbeauftragte Lünens, moderierte die Veranstaltung und leitete das Gespräch zwischen Cruschwitz und dem Publikum.
Cruschwitz, Journalistin beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) und Mitautorin des Buches, vertiefte während der Lesung dessen zentrale Themen. Ihr Werk untersucht systematische Gewalt gegen Frauen in Deutschland und fordert dringende gesellschaftliche und politische Maßnahmen. Im Anschluss an die Präsentation stellten die Teilnehmer:innen Fragen und brachten eigene Perspektiven zum Thema ein. Das Buch war bereits im Dezember 2023 im Podcast „Lage der Nation“ besprochen worden, wobei das genaue Erscheinungsjahr in den verfügbaren Quellen nicht eindeutig zu ermitteln ist.
Die Veranstaltung bot einen Raum für offenen Austausch über Gewalt gegen Frauen. Cruschwitz’ Analysen und die lebhafte Beteiligung des Publikums unterstrichen die anhaltende Notwendigkeit von Aufklärung und Handlungsbereitschaft. Organisator:innen und Gäste verließen die Lesung mit einem vertieften Verständnis für die in ihrem Buch behandelten Herausforderungen.






