Feuerwehr Ense blickt auf ein Jahr voller Einsätze und personeller Veränderungen zurück
Eggert StriebitzFeuerwehr Ense blickt auf ein Jahr voller Einsätze und personeller Veränderungen zurück
Die Feuerwehr in der Nähe blieb auch 2025 so gefragt wie eh und je: Mit 124 Einsätzen lag die Bilanz auf dem Niveau des Vorjahres. Doch hinter den konstanten Zahlen verbargen sich Verschiebungen in der Einsatznachfrage und personelle Veränderungen, die das Jahr zu einer Mischung aus Routine und Anerkennung machten.
Ein auffälliger Trend war der Anstieg medizinischer Notfälle: 17 Mal mussten Türen für dringende Rettungszugänge geöffnet werden – doppelt so oft wie in den Vorjahren. Zudem weitete die Wehr ihre Unterstützung über die Gemeindegrenzen hinaus aus und leistete viermal Nachbarorten Hilfe.
An schweren Einsätzen mangelte es ebenfalls nicht: Die Feuerwehr bekämpfte einen Brand in einem Schweinestall in Möhnesee-Echtrop sowie einen Flächenbrand in der Nähe. Ölunfälle hielten die Kräfte zusätzlich in Atem – insgesamt 23 Mal rückten sie zu solchen Vorfällen aus.
Personelle Wechsel prägten das Jahr 2025: Sieben Kameraden – Fabian Koerdt, David Vetter, Ludger Schulte, Tim Westerhoff, Marc Dümpelmann, Bastian Lütke und Thomas Lenze – stiegen in höhere Dienstgrade auf. Zehn weitere Mitglieder wurden für langjährige Treue ausgezeichnet: Ralf Schäfer, Sascha Düser, Daniel Risse, Stefan Kolter, Julian Heering, Tim Polachowski, Katharina Simon, Michael Heckmann, Daniel Becker und Markus Krolow. Auch die Feuerwehrkapelle erhielt neue Verantwortliche: Siggi Wrede übernahm die Leitung, Sascha Robbert wurde sein Stellvertreter.
Die Unterstützung aus der Bevölkerung blieb unverändert stark – die traditionelle „Helmsammlung“ brachte 950 Euro für die Jugendfeuerwehr ein. Ein weiterer Meilenstein: Der Rat und die Verwaltung genehmigten einstimmig die Anschaffung eines neuen Drehleiterfahrzeugs, das künftige Einsätze noch besser ausstatten wird.
Mit einer Mischung aus Herausforderungen und Erfolgen schloss die Feuerwehr Ense das Jahr 2025 ab. Während medizinische Notfälle zunahmen und die überörtliche Zusammenarbeit wuchs, stärkten Beförderungen das Team. Mit neuer Technik in Aussicht und kontinuierlichem Rückhalt aus der Bevölkerung ist die Wehr gut gerüstet für die Aufgaben, die vor ihr liegen.






