Fiege und Voltfang setzen auf Batteriespeicher für nachhaltige Logistiklösungen
Evelin KostolzinFiege und Voltfang setzen auf Batteriespeicher für nachhaltige Logistiklösungen
Der Logistikdienstleister Fiege hat sich mit dem Aachener Unternehmen Voltfang zusammengeschlossen, um moderne Batteriespeichersysteme an seinen Standorten einzusetzen. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Energieeffizienz zu steigern und den wachsenden Strombedarf des Unternehmens zu decken. Gemeinsam werden sie mehrere Anlagen installieren, die lokale Netze stabilisieren und die Betriebskosten senken sollen.
Voltfang, ein Spezialist für industrielle Batteriespeicherlösungen, übernimmt die Planung, Installation und Wartung der Systeme. Das 2020 an der RWTH Aachen gegründete Unternehmen konzentriert sich auf großtechnische Energielösungen für den gewerblichen und industriellen Bereich. Die neuen Speichereinheiten werden über eine kombinierte Kapazität von 15,6 Megawattstunden und eine Leistung von 7,3 Megawatt verfügen.
Die Batterien ergänzen die bereits vorhandenen Photovoltaikanlagen an den Logistikstandorten von Fiege. Sie helfen, den Energiebedarf auszugleichen, Spitzenlastkosten zu reduzieren und das Laden von Elektrofahrzeugen zu ermöglichen – selbst an Standorten mit begrenzter Netzkapazität. Jens Fiege, Co-CEO der Fiege-Gruppe, bezeichnete Voltfangs Technologie als sowohl skalierbar als auch zukunftsweisend.
Neben der Bereitstellung der Hardware unterstützt Fiege das Projekt mit finanziellen Mitteln und operativem Know-how. Beide Unternehmen betonen die Bedeutung von Batteriespeichern, um den steigenden Energiebedarf – insbesondere in der Logistik – zu decken. Gleichzeitig sehen sie darin eine Möglichkeit, dezentrale Energieerzeugung mit der E-Mobilität zu verknüpfen.
Fiege ist an 131 Standorten in 15 Ländern aktiv und beschäftigt 21.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen erzielte 2025 einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro und unterstreicht damit seine Größe sowie das Potenzial der neuen Energiesysteme. Die Batteriespeicher werden Fiege helfen, die Stromkosten zu steuern und auf schwankende Preise zu reagieren. Zudem tragen sie zur Netzstabilität bei und erweitern die Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigeren und effizienteren Energienutzung in der Logistikbranche.






