Flemms Plan: Mehr Unterstützung für Solinger Ehrenamt ab 2026
Der CDU-Oberbürgermeisterkandidat Daniel Flemm hat Pläne vorgestellt, um das ehrenamtliche Engagement in Solingen zu stärken. Zu seinen Vorschlägen gehören ein neuer städtischer Service zur Unterstützung lokaler Vereine sowie verbesserte Sicherheitsmaßnahmen für öffentliche Veranstaltungen.
Flemm kündigte die Einrichtung eines „Stadtgesellschaft“-Services an, der 2026 an den Start gehen soll. Dieser Service wird als zentrale Anlaufstelle für Vereine fungieren und direkt dem Oberbürgermeisteramt zugeordnet sein. Ziel ist es, Beratung anzubieten, soziale Gruppen zu vernetzen und die Förderung über die Gerd-Kaimer-Stiftung zu vereinfachen.
Der Kandidat versprach zudem, die Grundlagen der sozialen Arbeit in der Stadt zu festigen. Eine konkrete Maßnahme sieht vor, dass die Stadt mobile Sicherheitsbarrieren anschafft, die Vereine kostenlos ausleihen können. Dadurch sollen Feste und öffentliche Veranstaltungen sicherer werden.
Lokale Verantwortungsträger reagierten überwiegend positiv auf die Ideen. Leonhard von den Steinen, Vorsitzender des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde Solingen, unterstützte den Vorschlag eines festen Ansprechpartners im Rathaus für kleinere Vereine. Philipp Müller von der Initiative Kreis Solingen lobte den „Stadtgesellschaft“-Service für sein Potenzial, eine verlässliche Struktur zu schaffen. Nurten Öztürk vom Paritätischen Wohlfahrtsverband äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich der Finanzierung – angesichts der aktuellen Schuldenlast Solingens.
Die Pläne zielen darauf ab, ehrenamtlichen Gruppen in Solingen klarere Unterstützung und Ressourcen zu bieten. Bei Umsetzung würden sie neue Verwaltungsstrukturen und praktische Hilfsmittel für lokale Organisatoren einführen. Die Maßnahmen sollen 2026 in Kraft treten.






