25 April 2026, 02:31

Forschungsprojekt CircuPEM will grüne Wasserstoffproduktion nachhaltiger machen

Liniengraph, der die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstofftyp von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Forschungsprojekt CircuPEM will grüne Wasserstoffproduktion nachhaltiger machen

Neues Forschungsprojekt der Ruhr-Universität Bochum soll Nachhaltigkeit bei der Produktion von grünem Wasserstoff verbessern

Das unter der Leitung der Ruhr-Universität Bochum stehende Vorhaben Kreislaufwirtschaft für PEM-Elektrolyseure (CircuPEM) zielt darauf ab, die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen in der Wasserstoffherstellung zu verringern. Für das Projekt wurden rund 2,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) eingeworben.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt startete offiziell Anfang Januar 2026. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines Systems, das die Wiederverwendung von Materialien in Protonenaustauschmembran-Elektrolyseuren (PEM-Elektrolyseuren) maximiert. Diese Geräte spielen eine Schlüsselrolle bei der Erzeugung von grünem Wasserstoff.

Die Forschung gliedert sich in drei Phasen: eine initiale Analyse, gefolgt von Entwicklung und Tests, sowie abschließend die Erarbeitung praxisnaher Empfehlungen. Die Ruhr-Universität Bochum koordiniert das Vorhaben gemeinsam mit mehreren Partnern, darunter das Heinz Nixdorf Institut (HNI) der Universität Paderborn, das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, die Direct Matter GmbH sowie die Heraeus Precious Metals GmbH & Co. KG.

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Durch die Einbindung von PEM-Elektrolyseuren in ein Kreislaufwirtschaftsmodell soll das Team Abfall reduzieren und die Lebensdauer wertvoller Komponenten verlängern. Langfristig könnte dieser Ansatz die Wasserstoffproduktion effizienter und umweltfreundlicher gestalten.

Das CircuPEM-Projekt vereint akademische Einrichtungen und Industrieexperten, um die Herausforderungen der Nachhaltigkeit anzugehen. In den kommenden drei Jahren könnte ihre Arbeit zu ressourcenschonenderen Wasserstofftechnologien führen. Die Ergebnisse könnten zudem zukünftige Politiken und industrielle Praktiken in diesem Sektor prägen.

Quelle