Frankfurt bekommt 2026 ein Loriot-Museum mit Originalzeichnungen und legendärer Pfeifensammlung
Evelin KostolzinWarum Loriot jetzt ein Frankfurter ist - Frankfurt bekommt 2026 ein Loriot-Museum mit Originalzeichnungen und legendärer Pfeifensammlung
Frankfurt bekommt bald ein Museum für Loriot – einen der beliebtesten Humoristen Deutschlands
Die Stadt wurde wegen ihrer Verbindung zur Neuen Frankfurter Schule und ihrer starken Tradition in der Comic-Kunst als Standort gewählt. Die Eröffnung des Museums ist für 2026 geplant, nachdem der Nachlass Loriots Ende 2025 in Frankfurt eingeht.
Der umfangreiche Nachlass, zu dem rund 3.000 Originalzeichnungen, Manuskripte, Filmrollen, Requisiten und persönliche Gegenstände gehören, wird vom Museum Caricatura für Komische Kunst verwaltet. Darunter befinden sich seine legendäre Pfeifensammlung, Bühnenentwürfe und sogar sein Arbeitszimmer – inklusive Schreibtisch und Schallplatten –, das nun nach Frankfurt verlegt wurde.
Die Dauerausstellung wird in einem Nebengebäude des Caricatura-Museums untergebracht, da das Hauptgebäude nicht genug Platz bietet. Zudem ist eine Dependance im historischen Leinwandhaus neben dem Frankfurter Dom geplant. Diese zusätzliche Fläche soll sicherstellen, dass Loriots Werk in voller Bandbreite präsentiert werden kann. Noch vor der offiziellen Eröffnung werden ausgewählte Stücke in Pop-up-Ausstellungen zu sehen sein. Die vollständige Katalogisierung der Sammlung wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen; das Museum soll voraussichtlich 2026 für Besucher öffnen.
Das neue Museum wird Loriots Vermächtnis bewahren, indem es sein umfangreiches künstlerisches Schaffen zeigt. Besucher erwarten Originalzeichnungen, Filmrequisiten und persönliche Gegenstände, die seinen unverwechselbaren Humor prägten. Nach der Fertigstellung wird der Ort ein dauerhaftes Denkmal für einen der einflussreichsten Satiriker Deutschlands sein.






