23 January 2026, 05:01

Friedliche Kundgebung in Hagen: Kurden fordern EU-Eingreifen in Syrien und Türkei

Eine große Gruppe von Menschen mit Fahnen und einer Person mit einem Mikrofon vor einem Gebäude, mit einem Fahrzeug, Baum, Pfosten, Lampen und Schildern mit Text, wahrscheinlich bei einer kurdischen Demonstration in Istanbul.

Friedliche Kundgebung in Hagen: Kurden fordern EU-Eingreifen in Syrien und Türkei

Am 22. Januar fand in der Hagener Innenstadt eine kurdische Demonstration mit etwa 2.500 Teilnehmenden statt. Die Kundgebung, die unter dem Motto stand, die EU zum Eingreifen in die Konflikte in der Türkei und Syrien aufzufordern, verlief trotz starkem Polizeiaufgebot und kleineren Störungen friedlich.

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Die Veranstaltung war angemeldet und von den örtlichen Behörden genehmigt worden. Die Organisatoren gaben ihr den Titel "Dringender Appell an die EU-Kommission und die europäischen Regierungen: Stopp des großflächigen Krieges in der Türkei und des ISIS-Regimes in Syrien", um ihre Forderungen nach einem Eingreifen zu unterstreichen.

Die Hagener Polizei setzte ein großes Aufgebot ein, darunter auch Bereitschaftspolizisten, um für Sicherheit zu sorgen. Verkehrskontrollen führten zu Verzögerungen, und es kam zu vereinzelten Vorfällen wie dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Gegen drei Teilnehmer wurden Strafanzeigen erstattet, weil sie verbotene Fahnen gezeigt hatten, bei einem weiteren wurden Handschuhe mit Quarzsand gefunden, was gegen Versammlungsvorschriften verstößt. Trotz dieser Zwischenfälle lobte Polizeichef Stefan Boese die Zusammenarbeit zwischen den Organisatoren und den Sicherheitskräften. Die Kundgebung endete gegen 19 Uhr ohne größere Ausschreitungen, allerdings wurden Ermittlungen wegen der Fahnenverstöße und verbotener Gegenstände eingeleitet.

Die Demonstration verlief ohne schwere Auseinandersetzungen, doch kleinere Rechtsverstöße führten zu weiteren polizeilichen Maßnahmen. Die Behörden bestätigten, dass die Veranstaltung insgesamt unter Kontrolle blieb und es keine Berichte über flächendeckende Unruhen oder Verletzte gab.