13 April 2026, 10:32

Fritz Langs Filme: Wie sie politische Umbrüche vorwegnahmen

Werbeplakat für den Berliner Leben Film mit einer Gruppe von Menschen vor einem Gebäude mit Text, der den Film und seine Charaktere beschreibt.

Fritz Langs Filme: Wie sie politische Umbrüche vorwegnahmen

Öffentlicher Vortrag: Fritz Langs Filme und ihre politische Brisanz

Am Donnerstag, dem 26. März, findet um 19 Uhr im Essener Volkshochschule eine kostenlose öffentliche Veranstaltung zu den Filmen Fritz Langs und ihrer politischen Bedeutung statt. Der Historiker und Soziologe Torsten Reters leitet die Diskussion in der Nähe des Burgplatzes – anlässlich des 50. Todestags des Regisseurs.

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Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Langs Werke, darunter "Dr. Mabuse, der Spieler" und "Metropolis", gesellschaftliche Umbrüche lange vor deren politischer Manifestation aufzeigten. Der Filmkritiker Siegfried Kracauer analysierte diese Filme bereits aus politischer Perspektive und deckte darin kollektive Ängste sowie autoritäre Tendenzen auf.

Reters, der auch als Sachbuchautor und erfahrener Pädagoge tätig ist, wird untersuchen, wie Demokratien anfällig für autoritäre Systeme werden können. Der Vortrag verbindet Langs filmische Warnungen mit historischen Mustern und bietet eine aktuelle Reflexion über Macht und Propaganda.

Die Teilnehmer erwarten spannende Einblicke in das Zusammenspiel von Film und Politik – der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung knüpft an Kracauers Kritiken an und würdigt gleichzeitig Langs Vermächtnis, ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod.

Quelle