Gary Lineker wechselt von der BBC zu Netflix für die WM 2026
Gary Lineker wird seine WM-Sendung diesen Sommer nicht bei der BBC, sondern bei Netflix moderieren. Der ehemalige englische Nationalstürmer übt zudem Kritik an den Plänen des Senders zur Turnierberichterstattung.
Die BBC wird ihre TV-Experten erst ab dem Viertelfinale nach Nordamerika entsenden. Bis dahin bleibt das Hauptteam im Senderhauptquartier in Salford, Greater Manchester. Lineker wird während der WM täglich den Podcast The Rest is Football für Netflix aus New York präsentieren – und nicht, wie sonst üblich, aus dem BBC-Studio.
Sein Verhältnis zur BBC ist seit seiner vorübergehenden Suspendierung von Match of the Day im vergangenen Jahr angespannt. Der Schritt folgte einem Instagram-Post, in dem er die britische Asylpolitik mit dem Deutschland der 1930er-Jahre verglich. Obwohl er in seine Rolle zurückkehrte, schwelen die Konflikte weiter.
Unterdessen hat die BBC ihre Präsenz vor Ort beim Turnier deutlich reduziert. Experten und Analysten reisen erst in der K.-o.-Phase in die USA oder nach Kanada. Die Hauptübertragungen des Senders entstehen in Salford, was den Bedarf an Auslandsmitarbeitern verringert.
In anderen Fußballnachrichten äußerte sich Lineker kürzlich zur Trainersituation bei Real Madrid. Da der Klub in dieser Saison noch keinen Titel gewann, wächst der Druck auf den aktuellen Coach Álvaro Arbeloa. Lineker spekulierte über eine mögliche Rückkehr von José Mourinho an die Bernabéu-Spitze, räumte aber ein, seit über einem Jahrzehnt keinen Kontakt mehr zu ihm zu haben – und die Gründe für das Schweigen nicht zu kennen.
Linekers Netflix-Show wird täglich aus New York über die WM berichten, während die BBC den Großteil des Turniers aus ihrem Salford-Studio bestreitet.
Die Unsicherheit um den Trainerposten bei Real Madrid hält indes an: Arbeloa steht in der Kritik, und eine mögliche Rückkehr Mourinhos bleibt Gesprächsthema – auch wenn es bisher keine offiziellen Schritte gibt.






