Gedenkveranstaltung in Viersen erinnert am 27. Januar an NS-Opfer
Evelin KostolzinGedenkveranstaltung in Viersen erinnert am 27. Januar an NS-Opfer
Am 27. Januar 2026 findet in der LVR-Klinik Viersen eine feierliche Gedenkveranstaltung statt, um an die Opfer der NS-Zeit zu erinnern. Organisiert von der Klinik und der Initiative 27. Januar beginnt die Zeremonie um 15:00 Uhr mit einer Zusammenkunft vor dem Hauptverwaltungsgebäude in Süchteln. Anlass ist der bundesweite Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, der in ganz Deutschland mit stillen Ehrungen begangen wird.
Die Veranstaltung startet an der Johannisstraße 70, wo sich die Teilnehmer versammeln, bevor sie an einem Gedenkmarsch teilnehmen. Der Zug führt zu den Stolpersteinen – kleinen Messingtafeln –, die auf dem Klinikgelände eingebettet sind und jeweils an ein Opfer erinnern.
Im Anschluss an den Marsch werden die Namen von zehn ermordeten Patienten verlesen. Kerzen werden zu ihrem Gedenken entzündet, wobei die Identitäten der Geehrten nicht öffentlich bekannt gegeben wurden. Den Abschluss bildet ein Gedenk Gottesdienst in der St.-Johannes-Kirche, die sich auf dem Klinikgelände befindet. Das Programm unterstreicht die Ernsthaftigkeit des Tages und bietet Raum für stille Einkehr und Erinnerung.
Die Gedenkveranstaltung in der LVR-Klinik Viersen reiht sich ein in die bundesweiten Ehrungen am 27. Januar. Die Feier umfasst einen Gedenkmarsch, die Verlesung der Namen und eine Kerzenandacht für die Opfer. In der St.-Johannes-Kirche findet der abschließende Gottesdienst statt, der die Zeremonie beschließt.






