Gegensätzliche Kundgebungen in Hamm: Reproduktive Rechte gegen Recht auf Leben
Wally KlemtGegensätzliche Kundgebungen in Hamm: Reproduktive Rechte gegen Recht auf Leben
In Hamm in Deutschland fanden am 5. Februar 2023 zwei gegensätzliche Kundgebungen statt. Eine Demonstration konzentrierte sich auf reproduktive Rechte, während die andere das Recht auf Leben verteidigte. Beide Veranstaltungen verliefen unter Polizeiaufsicht friedlich.
Die größere Kundgebung unter dem Motto "Reproduktive Gerechtigkeit – Gegen das katholische Abtreibungsverbot" begann um 10 Uhr auf dem Marktplatz. Rund 500 Teilnehmer zogen entlang der Widumstraße und der Marker Allee, bevor sie sich vor dem Landesarbeitsgericht versammelten. Die Veranstaltung umfasste Reden und endete gegen 11:40 Uhr.
Gleichzeitig veranstaltete die Gruppe "Aktion für das Recht auf Leben für alle" eine kleinere, stationäre Kundgebung unter dem Motto "Menschenwürde und das Recht auf Leben für alle Menschen". Die 14 Teilnehmer trafen sich vor demselben Gerichtsgebäude und lösten sich gegen Mittag auf.
Straßensperrungen entlang der Demonstrationsroute führten zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei überwachte beide Versammlungen, die geordnet und ohne Zwischenfälle blieben.
Die Kundgebungen in Hamm spiegelten gegensätzliche Positionen zu reproduktiven Rechten und Menschenwürde wider. Beide Veranstaltungen endeten ohne Störungen, wobei sich die Teilnehmer an die geplanten Abläufe hielten. Die Polizei bestätigte, dass es bei keiner der beiden Versammlungen zu Vorfällen gekommen sei.