03 February 2026, 03:12

Gil Ofarim zeigt Tränen im Dschungelcamp – doch sein Image bleibt belastet

Ein Elefant und ein Tiger kämpfen im Dschungel, umgeben von Bäumen und Vögeln, die am Himmel fliegen, mit Text am unteren Bildrand.

Gil reicht Ariel die Hand - und niemand fliegt raus - Gil Ofarim zeigt Tränen im Dschungelcamp – doch sein Image bleibt belastet

Die neueste Folge von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!"* sorgte sowohl im Dschungelcamp als auch darüber hinaus für Drama. Die Camp-Bewohner mussten sich einer chaotischen Bushtucker-Trial stellen, während Gil Ofarim in emotionalen Momenten eine weichere Seite zeigte. Gleichzeitig prägen die Folgen seiner vergangenen Kontroversen weiterhin sein öffentliches Image.

Vier Prominente – Patrick Romer, Simone Ballack, Hardy Krüger junior und Hubert Fella – nahmen an der jüngsten Bushtucker-Trial teil. Ihre Aufgabe bestand darin, Werkzeuge aus Toiletten zu bergen, um damit Sterne abzuschrauben. Moderatorin Sonja Zietlow kritisierte ihre Leistung als "jämmerlich", was die angespannte Stimmung der Folge noch verstärkte.

Zurück im Camp brach Gil Ofarim während seines "Dschungel-Telefonats" in Tränen aus und gestand offen, wie sehr er seine Familie und Freunde vermisst. Zudem teilte er einen berührenden Moment mit Ariel: Nach ihrer Schilderung, die Tochter ihres Ex-Freunds adoptieren zu wollen, zeigte er ihr Respekt und schüttelte ihr die Hand.

Die Folge endete mit einer Überraschung: Alle neun verbleibenden Camp-Bewohner entgingen der Elimination. Dennoch erhielten der Schauspieler Stephen Dürr (51) und der Landwirt Patrick Romer (30) die wenigsten Zuschauerstimmen – und stehen damit in künftigen Challenges auf der Abschussliste.

Ofarims emotionale Auftritte stehen in scharfem Kontrast zu seiner umstrittenen Vergangenheit. 2021 beschuldigte er fälschlicherweise ein Leipziger Hotel des Antisemitismus und behauptete, das Personal habe ihn wegen einer Davidstern-Halskette diskriminiert. Später enthüllten Videoaufnahmen, dass der Vorfall inszeniert war, woraufhin Ofarim ein Geständnis ablegte. Bis 2026 eskalierten die Folgen: Eine strafrechtliche Verurteilung wegen falscher Anschuldigung, eine Geldstrafe von 10.000 Euro sowie zivilrechtliche Klagen, die ihn zu Schadensersatzzahlungen an das Hotel verpflichteten. Sein Ruf wandelte sich vom Opfer zum Manipulator – mit dem Verlust von Werbeverträgen und öffentlichem Vertrauen.

Die aktuelle Folge verband unterhaltsame Herausforderungen mit ungeschönten Emotionen, vor allem von Ofarim. Doch sein Weg bleibt von früheren Handlungen überschattet, die sein öffentliches Ansehen bis heute prägen. Fürs Erste bietet das Camp einen temporären Rückzugsort – doch die Konsequenzen seiner damaligen Entscheidungen wirken nach.