18 June 2026, 10:23

Hagen startet Digitalprojekt für mehr Energieeffizienz in der Industrie

Daten für den Energieübergang: klimakommune.digital in der Industrie

Hagen startet Digitalprojekt für mehr Energieeffizienz in der Industrie

Neues Digitalprojekt in Hagen soll Energieeffizienz lokaler Industrieunternehmen steigern

Die Initiative klimakommune.digital verknüpft Klimaschutz mit Digitalisierung im städtischen Raum und zielt darauf ab, die Energieeffizienz von Unternehmen in Hagen zu verbessern. Geleitet wird das Projekt vom Future Energy Lab im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Beteiligt sind vier mittelständische Industrieunternehmen: Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, Federnwerke Grüber und RUD-SCHÖTTLER. Diese erhalten Sensoren, um Echtzeitdaten zum Energieverbrauch zu erfassen. Weitere zentrale Partner sind das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) sowie der lokale Energiedienstleister ENERVIE.

Das Vorhaben umfasst vier Hauptschritte: Zunächst werden die Sensordaten erfasst, anschließend zusammengeführt und zugänglich gemacht. Im nächsten Schritt folgen Analyse und Auswertung, bevor die gewonnenen Erkenntnisse schließlich operativ umgesetzt werden, um die Effizienz zu steigern.

Das KEDi bringt seine digitale Expertise ein, um ein intelligentes Energiemanagementsystem zu entwickeln. Dieses basiert auf der Auswertung von Energiedaten und soll den Unternehmen helfen, Kosten und Emissionen zu senken. Langfristig werden ihre CO₂-Bilanzdaten auf der Urban Data Platform abgebildet.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ziel der Initiative ist es, die Energieeffizienz der beteiligten Betriebe zu erhöhen, die Kosten zu reduzieren und die Umweltbelastung zu verringern. Gleichzeitig stärkt das Projekt Hagen als Standort für Klimainnovationen. Das Future Energy Lab wird die gesammelten Umsetzungserfahrungen aufbereiten und weitergeben, um eine breitere Anwendung zu fördern.

Quelle