Halles Kulturszene startet mit 25 Premieren in eine abwechslungsreiche Spielzeit
Paulina MangoldHalles Kulturszene startet mit 25 Premieren in eine abwechslungsreiche Spielzeit
Halles Kulturszene steht vor einer lebendigen neuen Spielzeit. Die Theater, Oper und Orchester GmbH Halle (TOOH) hat 25 Premieren in den Bereichen Theater, Oper, Tanz und Musik angekündigt. Das Publikum darf sich auf eine Mischung aus zeitlosen Klassikern, mutigen zeitgenössischen Werken und frischen Adaptionen freuen.
Den Auftakt macht Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“, der den Ton für ein opernreiches Programm setzt. Es folgen Verdis „La Traviata“ und Monteverdis „Die Krönung der Poppea“ sowie Ralph Benatzkys „Im Weißen Rößl“, das in Halle erstmals zu sehen sein wird. Das Opernhaus plant zudem fünf große Premieren und unterstreicht damit sein Engagement für ein vielfältiges Repertoire.
Am neuen theater reicht das Spektrum von regionalen Lieblingsstücken wie „Die Olsenbande“ bis zu dramatischen Klassikern wie „Hedda Gabler“ und „Biedermann und die Brandstifter“. Das Staatsorchester präsentiert derweil acht Doppelsinfoniekonzerte mit einem breiten Querschnitt orchestraler Werke.
Der Tanz steht im Mittelpunkt mit den Ballettproduktionen „Infinity“ und „Kopfüber“, die das Ensemble an seine körperlichen Grenzen bringen sollen. Das Thalia Theater steuert familienfreundliche Stücke wie „Der Gestiefelte Kater“ und „Peterchens Mondfahrt“ bei, daneben aber auch nachdenklichere Inszenierungen wie „Ein Bild von mir“ und „Wolf“.
Für das jüngere Publikum bringt das Hallesche Puppentheater literarische Adaptionen auf die Bühne, darunter „Der Name der Rose“, „Farm der Tiere“ und „Alice im Wunderland“.
Die kommende Spielzeit verspricht ein breites Spektrum an Aufführungen – von großen Opern bis hin zu experimentellem Theater. Mit 25 Premieren an verschiedenen Spielstätten will die TOOH Zuschauer aller Altersgruppen und Geschmäcker ansprechen. Tickets und detaillierte Spielpläne sollen in den nächsten Wochen veröffentlicht werden.






