Hamburgs Rathaus feiert Neujahr mit Tradition und bürgerlicher Gemeinschaft
Eggert StriebitzTschentscher begrüßt Bürger zur Neujahrsfeier im Rathaus - Hamburgs Rathaus feiert Neujahr mit Tradition und bürgerlicher Gemeinschaft
Hamburgs Rathaus empfing zur traditionellen Neujahrsfeier
Am Sonntag fand im Hamburger Rathaus der jährliche Neujahrsempfang statt – ein Fest, das hunderte Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste anlockte. Die seit dem 18. Jahrhundert gepflegte Tradition hat sich im Laufe der Zeit gewandelt: Wo einst nur Diplomaten und Würdenträger teilnahmen, sind heute auch lokale Bürgerinnen und Bürger willkommen. Erster Bürgermeister Peter Tschentscher und Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank eröffneten die Feierlichkeiten mit Begrüßungsreden und Neujahrswünschen.
Die Wurzeln des Empfangs reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück, als er ausschließlich Diplomaten und hochrangigen Vertretern vorbehalten war. Ab 1926 öffnete sich die Veranstaltung für Hamburger Bürger sowie Gäste aus ganz Deutschland und dem Ausland. In diesem Jahr mischten sich die Anwesenden unter die Stadtspitze, einige posierten in historischen Kostümen für Fotos.
Das Programm bot Live-Musik der Hamburger Polizeikapelle und einen Chorauftritt. Neben den Bürgermeisterinnen und Bürgermeister nahmen auch Oppositionsführer Dennis Thering (CDU) und Deniz Celik von der Linken als Vertreter der Bürgerschaftspräsidentin teil. Für die Ausgabe 2022 wurde in öffentlichen Unterlagen kein offizieller Veranstalter genannt, doch der Empfang zählt seit Langem zum bürgerlichen Brauchtum. In den prunkvollen Sälen des Rathauses versammelten sich die Gäste, wo Reden und Darbietungen den Auftakt ins neue Jahr markierten. Die Feier blieb ein zentraler Moment für das politische und kulturelle Leben Hamburgs – eine Mischung aus förmlichen Ansprachen und festlicher Unterhaltung.
Mit Musik und lockeren Gesprächen zwischen Amtsträgern und Bürgern klang der Empfang aus. Die Veranstaltung unterstrich Hamburgs Tradition, das neue Jahr mit einer Verbindung aus Zeremonie und Gemeinschaftsgeist zu begrüßen. Sowohl langjährige Hamburger als auch Erstbesucher feierten gemeinsam.






