Hamm kämpft um 10.000 Euro als "Hauptstadt des Fairen Handels 2025"
Evelin KostolzinHamm kämpft um 10.000 Euro als "Hauptstadt des Fairen Handels 2025"
Hamm bewirbt sich um den Publikumspreis „Hauptstadt des Fairen Handels 2025“
Ein Sieg würde der Stadt 10.000 Euro einbringen, um neue Fair-Trade-Projekte in der Region zu finanzieren. Die Abstimmung läuft noch bis Donnerstag, den 23. Oktober – Bürgerinnen, Bürger und Unterstützer sind aufgerufen, mitzumachen.
Hamm ist seit langem Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und ethischem Handeln. Seit 2003 setzt die Stadt auf ökologisch-faire Beschaffung und stellt sicher, dass Waren verantwortungsvoll bezogen werden. Als ausgezeichnete Fairtrade-Stadt fördert sie aktiv faire Handelsstandards in kommunalen Einrichtungen.
Sechs der sieben Jugendzentren Hamms erfüllen bereits die Fairtrade-Kriterien, das siebte soll bald folgen. Zudem hat die Stadt 1.000 fair produzierte Fußballbälle an Vereine und Schulen verteilt – jeder zu einem Preis von nur fünf Euro. Doch nicht nur im Sport engagiert sich Hamm: Die Stadt verkauft fair gehandelten Kaffee und sogar eine eigene Schokoladenmarke unter dem Stadtlabel, um bewussten Konsum zu stärken.
Veranstalter des Wettbewerbs ist die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global. Sollte Hamm den ersten Platz belegen, fließen die 10.000 Euro direkt in neue Fair-Trade-Initiativen. Die Stadt hat sogar einen Leitfaden erstellt, um anderen Kommunen den Einstieg in die ökologisch-faire Beschaffung zu erleichtern.
Das Abstimmungsergebnis entscheidet, ob Hamm die Förderung erhält. Das Preisgeld ist für die Ausweitung der Fair-Trade-Aktivitäten in der Stadt vorgesehen. Bis zum 23. Oktober können Unterstützer ihre Stimme abgeben und Hamms Bewerbung stärken.






