Haus Scheppen bekommt barrierefreies Upgrade mit neuem Uferweg und Parkplatzausbau
Paulina MangoldHaus Scheppen bekommt barrierefreies Upgrade mit neuem Uferweg und Parkplatzausbau
Das Gelände rund um das Haus Scheppen steht vor einer umfassenden Aufwertung, nachdem lokale Behörden einen detaillierten Bebauungsplan beschlossen haben. Das Projekt sieht eine Neugestaltung des Vorplatzes, eine bessere Anbindung an das Flussufer sowie eine Erweiterung der Parkmöglichkeiten vor – stets mit Fokus auf Barrierefreiheit. Die Bauarbeiten sollen 2026 beginnen, sobald die finalen Entwürfe vorliegen und die Finanzierung gesichert ist.
Der Ausschuss für Umwelt, Klima und Verbraucherschutz gab grünes Licht für drei zentrale Maßnahmen: Der Vorplatz wird umgestaltet und erhält eine neue Anlegestelle mit Sitzgelegenheiten unter den bestehenden Lindenbäumen. Zudem sollen zusätzliche Bepflanzungen das Mikroklima in der Umgebung verbessern.
Der Uferweg wird barrierefrei saniert, ohne dabei seinen historischen Charme zu verlieren. Die Oberfläche wird aufgewertet, um die Zugänglichkeit zu erhöhen und die umliegenden Bäume zu schützen. Gleichzeitig wird der Parkplatz P1 erweitert und über eine neue Rampe sowie eine Treppe mit dem Vorplatz verbunden – eine Lösung für den sieben Meter Höhenunterschied.
Die Finanzierung des zwei Millionen Euro teuren Projekts erfolgt teilweise aus dem städtischen Haushalt für „Öffentliches Grün“. Die Verantwortlichen prüfen zudem weitere Fördermöglichkeiten. Bis Ende 2025 müssen die Planungen abgeschlossen sein, damit 2026 mit dem Bau begonnen werden kann.
Langfristig sind zusätzliche Verbesserungen geplant, darunter eine bessere Infrastruktur, familienfreundliche Einrichtungen und eine optimierte Anbindung an die Hespertalbahn nach der IGA 2027.
Die beschlossenen Maßnahmen werden die Umgebung des Hauses Scheppen durch barrierefreie Upgrades und ökologische Aufwertungen grundlegend verändern. Der Baubeginn ist für 2026 vorgesehen, sobald die Entwürfe finalisiert und die Mittel bereitstehen. Ziel ist es, den Bereich für Besucher attraktiver zu gestalten, ohne dabei seinen historischen und natürlichen Charakter zu beeinträchtigen.






