Henrietta, das Münchner Huhn, das per Lkw zum Star wurde
Henrietta, das verlorene Huhn, wird in München zur kleinen Berühmtheit
Ein verlorenes Huhn namens Henrietta wurde in München zur kleinen Berühmtheit, nachdem es am Hauptbahnof der Stadt aufgetaucht war. Die ungewöhnliche Reise des Vogels begann, als er in einen offenen Lieferwagen hüpfte und weit entfernt von seinem Zuhause im Stadtteil Moosach landete. Ihre Geschichte zog bald die Aufmerksamkeit lokaler und nationaler Medien auf sich.
Henrietta wurde an einem Freitagabend zwischen den Gleisen des Münchner Hauptbahnhofs entdeckt. Bundespolizisten fingen sie ein und nahmen sie in Obhut, wo sie drei Tage blieb und mit Haferflocken gefüttert wurde. Die Beamten tauften sie auf den Namen Henrietta, bevor sie sie an den Vogelnotdienst Olching, einen örtlichen Vogelrettungsdienst, übergaben.
Gerhard Wendl, der Leiter des Vogelnotdienstes Olching, kümmerte sich um das Huhn, bis die Besitzerin gefunden war. Die junge Frau, die Hühner als Hobby hält, hatte zuvor bereits vor Henriettas Gewohnheit gewarnt, in offene Lkw-Türen zu hüpfen. Diese Neigung hatte den Vogel schon früher auf unerwartete Reisen geschickt.
Die Nachricht von Henriettas Abenteuer verbreitete sich schnell in den deutschen Medien, darunter polizei.news, Wochenanzeiger, Stern, n-tv und radioeins, zwischen dem 30. und 31. Januar 2026. Anfang Februar berichtete Stern, dass sie bereits vier Tage nach ihrer Rettung mit ihrer Besitzerin wiedervereint worden war. Ein Foto bestätigte die glückliche Rückkehr, Details über die Social-Media-Berichterstattung wurden jedoch nicht bekannt.
Henriettas Missgeschick endete glücklich, als sie zu ihrer Besitzerin nach Moosach zurückkehrte. Der Vorfall unterstrich das ungewöhnliche Verhalten des Huhns und machte sie für kurze Zeit zum lokalen Gesprächsthema. Medien begleiteten die Geschichte von ihrer Entdeckung am Bahnhof bis zur endgültigen Rückkehr.