18 April 2026, 18:34

Hitlers gepanzerter Mercedes 770 wird für Millionen versteigert – doch der Deal platzt

Vintage-Mercedes-Benz-Plakat aus den 1920er Jahren, das ein klassisches Auto zeigt, das vor einem modernen Gl├Ąserturm mit zwei Personen im Auto und 'Mercedes-Benz'-Text unten geparkt ist.

Hitlers gepanzerter Mercedes 770 wird für Millionen versteigert – doch der Deal platzt

Ein seltener Mercedes-Benz 770, der einst Adolf Hitler gehörte, wurde in den USA versteigert. Das historische Fahrzeug, auch als "Großer Mercedes" bekannt, war nach dem Zweiten Weltkrieg von den Alliierten beschlagnahmt worden und befindet sich seitdem in makellosem Zustand. Das höchste Gebot lag bei sieben Millionen US-Dollar – doch der Verkäufer lehnte das Angebot ab.

Das Auto war eines von nur 88 jemals gebauten Modellen des Mercedes-Benz 770 (W 150). Angetrieben von einem 7,7-Liter-Reihenchmotor mit acht Zylindern, leistete es 230 PS. Hitlers Version verfügte über eine spezielle Panzerung und eine verstärkte Windschutzscheibe aus Sicherheitsgründen.

Zwischen 1939 und 1943 wurde das Fahrzeug bei NS-Paraden eingesetzt und transportierte dabei oft ausländische Staatsführer. 1940 fuhr Hitler mit Benito Mussolini in diesem Wagen durch München. Noch im selben Jahr war das Auto bei der Siegparade nach der französischen Kapitulation in Berlin zu sehen.

Während der Paraden wurde die Geschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt, um die Reifen zu schonen. Ursprünglich kostete die viertürige Limousine 44.000 Reichsmark (heute etwa 182.000 Euro), während die Siebensitzer-Variante für 47.500 Reichsmark (inflationsbereinigt rund 196.000 Euro) verkauft wurde.

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Experten schätzten den Wert des Wagens auf sieben bis neun Millionen US-Dollar. Beim Auktionshöchstgebot von sieben Millionen Dollar zog der Besitzer das Fahrzeug jedoch zurück. Der "Große Mercedes" bleibt eines der historisch bedeutendsten Fahrzeuge aus der NS-Zeit. Die Versteigerung unterstreicht das anhaltende Interesse an Artefakten aus dem Zweiten Weltkrieg. Sollte das Auto erneut angeboten werden, könnte der Preis noch weiter steigen.

Quelle