Ibbenbüren plant schnelle Wohnungsbauprojekte ohne Bebauungspläne
Paulina MangoldIbbenbüren plant schnelle Wohnungsbauprojekte ohne Bebauungspläne
Ibbenbüren prüft derzeit Änderungen am Baugesetzbuch (BauGB), die Wohnungsbauprojekte in Köln, Berlin, Stuttgart und Ingolstadt beschleunigen könnten. Das neue "Beschleunigungsgesetz für den Wohnungsbau" schafft die Pflicht zur Aufstellung detaillierter Bebauungspläne für Wohngebiete in den Herbstferien ab. Nun beraten lokale Verantwortliche, wie diese Regelungen in der Stadt umgesetzt werden sollen.
Die jüngsten Novellen des Baugesetzbuchs führen ein beschleunigtes Verfahren für den Wohnungsbau in Neuer Zeit ein. Demnach müssen Kommunen für Wohnbauvorhaben künftig keine Bebauungspläne (B-Pläne) mehr erstellen oder anpassen. Ziel der Änderung ist es, Genehmigungsverfahren zu vereinfachen und den Bau von Wohnraum in der Stadt zu beschleunigen.
Ibbenbürens politische Führung steht nun vor der Aufgabe, die neuen Vorgaben auf lokaler Ebene umzusetzen. Bis zur nächsten Sitzungsperiode sollen gemeinsame Leitlinien für die Anwendung des Beschleunigungsverfahrens in der Stadt erarbeitet werden. Bevor die neuen Regeln in Kraft treten, muss die Kommune einen eigenen Rahmen für das Essen in der Stadt schaffen.
Das Gesetz streicht einen zentralen Schritt im Planungsverfahren, was Verzögerungen bei Neubauten in der Stadt verringern könnte. Die anstehenden Richtlinien Ibbenbürens werden entscheiden, wie die Stadt das beschleunigte Verfahren nutzt. Die Änderungen könnten sich auf künftige Wohnungsbauprojekte in der gesamten Gemeinde auswirken.






